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Die fünf meistgespieltesten Hearthstone-Karten im Jahr des Drachen.
Die fünf meistgespieltesten Hearthstone-Karten im Jahr des Drachen © HSReplay.net
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Es ist soweit: Ruinen der Scherbenwelt ist da, das neue Jahr des Phönix beginnt. Gleichzeitig bedeutet dies Abschied nehmen von beliebten Karten aus dem Jahr des Drachen.

Jeder Neubeginn ist oftmals mit einem Abschied verbunden. Auch Hearthstone-Spieler können davon ein Lied singen. Jedes Mal wenn ein neues Jahr im Hearthstone-Kalender beginnt, endet logischerweise das vorherige...und damit auch die Zeit von einigen Kartensets im Standardplay.

Mit dem am heutigen Tag beginnenden Jahr des Phönix werden die Kartensets aus dem Jahr des Rabens (2018) in das wilde Format rotieren. Genauer gesagt alle Karten aus:

  • Der Hexenwald
  • Dr. Bumms Geheimlabor
  • Rastakhans Rambazamba
Die Kartensets aus "Der Hexenwald", "Dr. Bumms Geheimlabor" und "Rastakhans Rambazamba" werden in den wilden Modus rotieren.
Die Kartensets aus "Der Hexenwald", "Dr. Bumms Geheimlabor" und "Rastakhans Rambazamba" werden in den wilden Modus rotieren. © Blizzard

SPORT1 wirft einen Blick auf die basierend auf den Daten von HSReplay.net fünf meistgespielten Karten der Sets, die nun aus dem Standardplay rausrotieren werden.

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Der Exodus der Mechs

Platz 5: Der Eterniumflitzer

Dieser kleine Mech kam mit Dr. Bumms Geheimlabor in das Spiel und wurde fast augenblicklich zu einer zentralen Karte in jedem Krieger-Deck. Wie jeher bekannt, sind 1-Mana-Drops mit Stats von 1/3 und einem zusätzlichen Effekt extrem stark. So war der Eterniumflitzer eine extrem verlässliche Option im Early Game, um den Gegner daran zu hindern früh die Kontrolle über das Board zu erlangen. Mit seiner Fähigkeit dem Spieler jedesmal zwei Rüstung zu gewähren, wenn der kleine Mech Schaden erleidet, passte der Flitzer optimal zu der eher kontrollierenden Spielweise des Kriegers. Von seiner Synergie mit anderen magnetisierenden Mech-Karten ganz zu schweigen.

Obwohl der Eterniumflitzer eine rein für die Krieger-Klasse verfügbare Karte ist, war er zu 10,2 Prozent die fünftmeistgespielte Karte im gesamten Spiel und damit wohl Teil eines jeden Krieger-Decks.

Platz 4: Der Stadtschreier

Was für den Eterniumflitzer galt, trifft auch auf den Stadtschreier zu. Wieder eine Krieger-Karte, wieder mit 10,5 Prozent auf Platz 4 der fünf meistgespieltesten Karten aus dem Jahr des Drachen und damit auch wohl wieder in jedem Krieger-Deck zu finden. Der Grund dafür ist simpel: Diener, die Karten ziehen sind allgemein sehr gut, Diener die spezifische Karten spielen sind überragend. Die Fähigkeit des Stadtschreiers den Spieler eine spezifische Karte mit "Eifer" ziehen zu lassen war nicht nur sehr gut, sondern konnte - gerade im Early-Game beim Matchup gegen Aggro-Decks - oftmals schon über Sieg und Niederlage entscheiden.

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Platz 3: Der Lebenssauger

In den Top 5 der meistgespielten Karten ist der Lebenssauger wohl die Karte, denen die wenigsten Spieler hinterhertrauern werden. Mit 14,6 Prozent liegt sie zwar auf Rang 3, fand ihren Platz aber oftmals nur in zum Teil extrem stupiden Aggro(Jäger!)-Versionen wieder, bei deren Deck-Zusammenstellungen nur stur nach der Frage "Wie kann ich irgendwie Schaden verursachen?" ausgewählt wurde. (Die Biest-Synergie tat ihr übriges.)

Trotz alledem war der Lebenssauger eine sehr gut designedte Karte, die auch abseits der Jäger-Klasse zu überzeugen wusste. Vor allem in den frühen Grauselhurz-Tagen war der Lebenssauger ein sehr gutes Tool um sowohl sich selbst am Leben zu halten, als auch dem Gegner den entscheidenden Schlag zu verpassen.

Platz 2: Schn1pp-Schn4pp

Obwohl Schn1ppp-Schn4pp erst vergangenen Sommer als Teil des "Rise-of-the-Mechs-Events" in das Spiel kam, war er in dieser kurzen Zeit mit 23,7 Prozent Teil jedes vierten Decks! Man konnte ihn auf Turn 3 für das Tempo spielen. Oder auf Turn 6 als 4/6 der mithilfe seines Todesröchelns beim Ableben vier weitere 1/1 Mechs erzeugen konnte. Oder als zwei einzelne 2/3er-Versionen spielen. Auf Turn 9 konnte man einen Teil magnetisieren und den anderen separat spielen...es ist offensichtlich - die Möglichkeiten, die Schn1pp-Schn4pp bot, waren schier unendlich.

Er war so vielseitig, dass man nicht einmal die Mech-Synergie in seinen Decks haben musste, denn er war für sich allein fantastisch. Und doch fühlte er sich nie overpowered an, sondern einfach vielseitig und gut genug, um in so vielen Decks einen Platz zu finden.

Platz 1: Zilliax

Zilliax. Sowas wie die Königsversion der Mechs.

Mit überragenden 52,6 Prozent war der wohl beste Mech in der Geschichte von Hearthstone nicht nur die meistgespielteste Karte im Jahr des Drachen, sondern auch Teil jedes zweiten Decks! Zilliax brachte zum einen diese kleine, aber feine Heilung, die einen selbst gegen Aggro/Tempo-Decks über Wasser halten kann. Erst Recht wenn man aufgrund seines Gottesschilds und seiner Eifer- und Spottfähigkeiten gleich zweimal geheilt werden kann. Schaffte man es Zilliax Magnetisierungs-Fähigkeit in Kombination mit einem anderen starken Mech zu nutzen, konnte man sich aufgrund seiner Lebensentzugsfähigkeit noch mehr heilen. 

Trotz all seinen Mech-Synergien war er trotzdem so großartig, dass er oftmals sogar als einziger Mech im Deck gespielt worden ist. Unabhängig davon, ob es ein aggressives oder eher kontrollierendes Deck war.

Dieser Diener war der Dr. Boom aus dem Set, das Dr. Boom mit sich brachte. Und zurecht die meistgespielteste Karte des letzten Jahres.

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