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Das Geld im eSports kommt zum Teil aus verschiedenen Sportligen. Ein Mann aus Premier League und NBA nahm nun einen siebenstelligen Betrag in die Hand.
Das Geld im eSports kommt zum Teil aus verschiedenen Sportligen. Ein Mann aus Premier League und NBA nahm nun einen siebenstelligen Betrag in die Hand. © Simplicity / Swansea / Memphis Grizzlies

Das Geld im eSports kommt zum Teil aus verschiedenen Sportligen. Ein Mann aus Premier League und NBA nimmt nun einen siebenstelligen Betrag in die Hand.

Jed Kaplan ist bereits beim Premier-League-Klub Swansea City sowie beim NBA-Team Memphis Grizzlies als Investor beteiligt. Mit dem neuen Projekt Simplicity legt er sein Augenmerk auch auf den eSports. Dabei ist eine große Summe Geld im Spiel gewesen.

Millionensumme für Veteranen-Team

Der Szeneseite theScore esports verriet Simplicity, dass für die Gründung eine siebenstellige Millionensumme geflossen sei. Genau auf die Zahlen wurde aber nicht eingegangen. Ein Großteil des Geldes wurde wohl für die Verpflichtung des ersten offiziellen Simplicity-Lineups ausgegeben. 

Mit der Übernahme des Teams Old Gods steigt die junge Organisation zu aller erst in das MOBA-Spiel Heroes of the Storm (HotS) ein. Grund hierfür sei laut Marketingdirektor Jeremy "Lambzy" McLamb der kürzliche Wachstum der Szene. Zu der verpflichteten Mannschaft gehören diverse Veteranen des Spiels, die bereits einen Startplatz in der Heroes Global Championship's North American Pro League haben.

Andere Titel noch nicht bekannt

In dieser nordamerikanischen Topliga werden bereits in der ersten Phase 450.000 US-Dollar ausgespielt. Die Teams können sich so auch für die Weltmeisterschaft qualifizieren. McLamb gab aber keine weiteren Informationen bekannt, in welche Richtung und in welche Spiele Simplicity als nächstes vordringen werde. Er antwortete lediglich: "Wir schauen auf Möglichkeiten in Kampf-, Shooter- und Battle-Royal-Spielen."

Das Debüt für das alte Lineup unter neuer Flagge in der Pro League ist der erste Spieltag, welcher am Freitag beginnt. Neben Kaplan haben auch andere Persönlichkeiten und Namen, vor allem aus Amerika, Geld in den elektronischen Sport gesteckt. So kauften die Philadelphia 76ers zum Beispiel Team Dignitas. Der ehemalige Basketball Shaquille O'Neal ist bei NRG.eSports involviert.

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