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Noch gewaltiger in Sachen Zahlen war die Halbfinal-Auseinandersetzung zwischen SK telecom T1 und Kontrahent Royal Never Give Up. Insgesamt 80 Millionen Zuschauer weltweit haben das Spiel verfolgt - bis heute Rekord!
Noch gewaltiger in Sachen Zahlen war die Halbfinal-Auseinandersetzung zwischen SK telecom T1 und Kontrahent Royal Never Give Up. Insgesamt 80 Millionen Zuschauer weltweit haben das Spiel verfolgt - bis heute Rekord! © Riot Games
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Shanghai - Bei den Worlds 2017 ist China wieder zur zweitstärksten League of Legends-Region der Welt aufgestiegen. Nur Rivale Südkorea kann die Chinesen übertrumpfen.

Von Maximilian Eichgrün

Wie schon in den vergangenen beiden Jahren steht League of Legends-Fans ein südkoreanisches Duell im Finale der World Championship bevor. Dabei waren die chinesischen Teams mehrfach nah dran, diese Konstellation zu verhindern. Der historische Vergleich zeigt: Südkorea hatte nicht immer die Nase vorn.

Südkorea mit Blitzstart voraus

Zur Anfangszeit des kompetitiven League of Legends kam die südkoreanische Szene deutlich besser aus den Startlöchern. Bei der ersten Weltmeisterschaft mit südkoreanischer Beteiligung erreichte mit Azubu Frost gleich ein Vertreter der Region das Finale, das MadLife und Co. damals aber nicht gewinnen konnten.

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Die Chinesen hingegen enttäuschten bei ihrer ersten Worlds-Teilnahme. Team World Elite brachte ein chinesisches Star-Lineup aufs internationale Parkett und bot noch heute legendäre Akteure wie Misaya und Weixiao auf. Dennoch unterlag die Mannschaft aus dem Reich der Mitte schon im Viertelfinalduell gegen CLG EU.

Erbitterte Rivalität

Doch in der dritten und vierten Saison ging Chinas eSports-Stern auf und es kam jeweils zum koreanisch-chinesischen Finale. Mit den Endspielen entstand eine Rivalität an der Weltspitze, die sich seitdem durch die LoL-Historie zieht. Chinas Royal Club verlor beide Worlds-Finals gegen SK Telecom T1 und Samsung White.

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Ein einziges Mal schaffte es ein LPL-Team, bei einem internationalen von Riot Games ausgerichteten Turnier, einen Titel zu holen. Beim Mid-Season Invitational 2015 bezwang ein starkes EDward Gaming den Favoriten SKT T1 im Finale mit 3:2. Bei den Worlds im selben Jahr enttäuschten die chinesischen Tams dann aber auf ganzer Linie.

Der Höhepunkt der Rivalität wurde 2017 bei den Rift Rivals erreicht: Im direkten Duell der beiden Regionen siegte die LPL-Auswahl im finalen Best-of-Five über die LCK-Teams.

China 2017 wieder nur nah dran

Die Worlds 2017, bei denen China Gastgeber ist, hätten das Reich der Mitte beinahe zur stärksten League of Legends-Region gemacht, doch den Chinesen fehlte oft das Glück.

Schon in der Gruppenphase war LPL-Champion EDward Gaming zweimal nah dran an der Sensation gegen SK Telecom T1. Doch EDG verlor beide Spiele trotz hohem Goldvorsprung und schied so vorzeitig aus.

Beide Halbfinal-Duelle waren später chinesisch-koreanisch und erneut kam SKT mit einem blauen Auge davon: Der Titelverteidiger geriet zweimal im Best-of-Five in Rückstand, gewann am Ende aber. Team WE hatte gegen Samsung Galaxy trotz Führung am Ende wenig Glück.

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Dennoch haben die chinesischen Top-Teams im eigenen Land über weite Strecken tolle Leistungen gezeigt und man darf gespannt sein, wie die historische Rivalität mit Südkorea weitergeht.

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