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FC St. Pauli steigt in League of Legends ein
FC St. Pauli steigt in League of Legends ein © Riot Games / FC St. Pauli / SPORT1
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Der FC St. Pauli baut sein eSports-Engagement weiter aus und hat den Einstieg in das MOBA League of Legends verkündet. Im Fokus stehen regionale Talente.

Schalke 04 und dann lange nichts - die Knappen sind mit ihrem Engagement in League of Legends ein wahrer Vorreiter für eSports-begeisterte Fußballvereine in Deutschland. Nach Eintracht Frankfurt, die mittlerweile in der unteren Division der Prime League mitmischen wagt jetzt auch der Kiezklub diesen Schritt.

Regionaler Fokus

"Wir haben uns in unserem ersten eFootball-Jahr im Gaming-Bereich etabliert und viel positive Resonanz erfahren. Darauf aufbauend wollen wir nun tiefer in den eSports einsteigen. Wie überall versuchen wir auch hier, Menschen von der Wertegemeinschaft des FC St. Pauli zu erzählen und sie dafür zu begeistern", erklärt Martin Drust, Geschäftsleiter Marketing des FC St. Pauli.

"Wie schon beim eFootball steigen wir jedoch nicht mit professionellen Spielern ein. Vielmehr liegt der Fokus erneut auf regionalen Talenten, die durch eine enge Zusammenarbeit mit MTW gescoutet und gefördert werden."

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In Kooperation mit dem Hamburger Start-Up MateCrate und dessen Marke MTW (Mortal Teamwork) geht es in die 2nd Divsion der Prime League. In der kommenden Saison geht es dort um den Klassenerhalt. Eine Liga darüber spielen auch Teams wie PENTA 1860, die die vergangenen beiden Splits auf dem ersten Rang abschlossen. Dort tritt auch weiterhin das eigene Team von MTW Gaming an.

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Der Spaß soll klar weiter im Vordergrund stehen, für Mädchen und Jungs gleichermaßen. "Mädchen und junge Frauen sind im eSports leider immer noch kaum sichtbar. Das wollen wir bei uns weiter thematisieren", sagt Martin Drust.

Außerdem sei dem Verein wichtig, ausschließlich auf ethisch unbedenkliche Titel zu setzen. Darum habe sich der FC St. Pauli bei der Auswahl von "League of Legends" an den Handlungsempfehlungen der Hamburger Sportjugend orientiert.

Das "Ja" zu League of Legends beinhaltet also wohl auch ein zumindest mittelfristiges "Nein" zu CS:GO und anderen Shootern.

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