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Seine letzte Station im Westen bei CLG sollte Crown nicht glücklich machen
Seine letzte Station im Westen bei CLG sollte Crown nicht glücklich machen © Riot Games
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Der koreanische League of Legends-Weltmeister von 2017 Lee ”Crown” Min-ho gibt seinen Abschied bekannt. So schnelllebig verlief die Karriere des 25-jährigen Midlaners.

Die Liste der League of Legends-Ruheständler wird um einen weiteren Namen ergänzt. Neben Søren "Bjergsen" Bjerg und Yiliang "Doublelift" Peng gab nun auch der Südkoreaner Lee "Crown" Min-ho sein Karriereende bekannt. Der 25-jährige Midlaner gewann 2017 mit Samsung Galaxy die World Championship. 

In Starcraft verbannt, in LoL Weltmeister 

Crown begann seine LoL-Karriere 2014 im Dress des brasilianischen Teams 58ers, damals noch unter dem Pseudonym Shadow. Zuvor war der Koreaner als Starcraft-2-Profi tätig, wurde 2012 aber permanent aus der Szene verbannt, weil er im Stream Inhalte für Erwachsene zeigte. 2015 nahm seine LoL-Karriere Fahrt auf, nachdem er bei Samsung Galaxy unterschrieb. Zunächst als Ersatzspieler nur sporadisch eingesetzt, entwickelte sich Crown im Folgejahr zum Stammspieler. 

2016 und 2017 wurden seine erfolgreichsten Jahre. Er gewann zweimal die Korea Regional Finals, wurde Zweiter bei den Worlds 2016 und krönte sich 2017 mit einem 3:0 gegen SK telecom T1 zum Weltmeister. 

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Crowns letzter Versuch in der LCS 

Nach einer schwierigen Saison 2018 in der LCK wechselte Crown 2019 in die LCS zu OpTic Gaming, um den deutschen Tristan "PowerOfEvil" Schrage zu ersetzen. Er unterschrieb zwar einen Zweijahresvertrag, bleib aber nur für ein Jahr. 

Um wieder unter einem koreanischen Trainer zu spielen, wechselte er zur Saison 2020 zu CLG. Das Team erwischte einen katastrophalen Start, wodurch Crown auf die Bank gesetzt wurde und Eugene "Pobelter" Park die Midlane übernahm. Im März 2020 suchte Crown sein Glück wieder in Südkorea und schloss sich dem Challenger-Team OZ Gaming an, für die er aber nur vier Spiele absolvierte. 

Crown schrieb zu seinem Abschied auf Instagram: "Ab einem gewissen Punkt war es nicht mehr spaßig, interessant und kompetitiv. Ich hatte nur noch negative Gedanken und war dauernd gestresst. Ich träumte von Dingen, die ich, realistisch gesehen, nicht mehr erreichen konnte. Ich trieb mich immer weiter voran, aber ich denke, dass nun die Zeit gekommen ist, los zu lassen." 

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