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Overwatch hat die Herzen von Millionen Gamern weltweit erobert. Gebrochene Rekorde, stets aktive Entwickler und großartige Turniere machen Lust auf mehr.

Von Matthias Holländer

Overwatch war über alle Platformen eines der erfolgreichsten Spiele des Jahres 2016. SPORT1 wirft einen Blick zurück nach einem derart beeindruckenden Launch, stetiger Verbesserung und einem erfolgreichen ersten Jahr.

Raketenstart zum Release

Overwatch war eine der erfolgreichsten Veröffentlichungen aller Zeiten. Eine Woche nach Release hatte das Spiel 7 Millionen Spieler, eine weitere Woche danach bereits 10 Millionen. Mitte Oktober spielten 20 Millionen und im Januar 25 Millionen Spieler Blizzards Overwatch - ein beeindruckender und anhaltender Anstieg.

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Overwatch verdrängte in den Internetcafés Südkoreas auch den jahrelangen Spitzenreiter League of Legends als meistgespieltes Spiel. Diese Position konnte League of Legends im November wieder erobern, gab sie allerdings erst kürzlich wieder an Overwatch ab.

Im Laufe des ersten Jahres hat Overwatch weit über 50 Auszeichnungen in den verschiedensten Kategorien erhalten. Darunter fünf renommierte Golden Joystick Awards unter anderem auch für bestes Multiplayer-Spiel und bestes PC-Spiel des Jahres.

Aktives Entwicklerteam

Overwatch glänzte nicht nur mit einem hervorragenden technischen Zustand zum Release, sondern wurde von einem sehr aktiven und involvierten Entwicklerteam konstant angepasst und verbessert.

Neben neuen kosmetischen Gegenständen wird auch regelmäßig neuer spielbarer Content veröffentlicht. So gibt es regelmäßig neue Spielmodi, Events und neue Karten, auf denen gespielt werden kann.

Mit Orisa, Ana und Sombra wurden zudem drei neue Helden veröffentlicht.

In regelmäßigen Abständen gibt es Content zu Events wie beispielsweise Winter, Weihnachten, Halloween und jetzt das einjährige Jubiläum.

Auch auf Wünsche der wettkampforientierten Community wird in regelmäßigen Patches eingegangen. So wurden eine Reihe von Helden verstärkt, abgeschwächt und verändert, um das Spiel auf dem höchsten Level zu balancieren.

Entwicklung der kompetitiven Szene

Die kompetitive Szene in Overwatch entwickelte sich rasant. Es gab eine Reihe interessanter Turniere, Ligen bildeten sich und die stärkste Liga der Welt, die OGN Overwatch APEX, ist mittlerweile in der dritten Saison.

Der erste Meilenstein auf dem eSports-Weg von Overwatch war der ESL Overwatch Atlantic Showdown auf der gamescom 2016, wo die besten Teams aus Nordamerika und Europa aufeinandertrafen. Dort konnte Rogue seinen ersten Titel gewinnen.

Die Overwatch Open vom amerikanischen TV-Veranstalter ELEAGUE war ebenfalls ein großer Erfolg, aber auch da ging es nur zwischen Europa und Amerika zur Sache.

Die OGN Overwatch APEX lud die besten westlichen Teams nach Südkorea, um in einer längeren Saison in einem Ligaformat spielen zu lassen. Die erste Saison wurde von Team EnVyUs gewonnen, bevor die dominante Phase der Südkoreaner begann.

Heute ist die Turnierlandschaft geprägt von regionalen Online-Turnieren, regelmäßigen Saisons der APEX und dem gemeinsamen Warten auf die Overwatch League. Mit dem Overwatch Contenders-Turnier hat Blizzard nun einen ersten Schritt dorthin getan.

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Die große Erwartung an die Zukunft

Overwatch League ist das Stichwort und im Moment sowohl Fluch als auch Segen des Spiels. Die Erwartung und Vorfreude der Community ist groß, die Informationen und Details seitens Blizzard spärlich gesät.

Aus diesem Grund befinden sich auch viele Organisationen noch in einer abwartenden Haltung. Keiner weiß so recht, wie die Overwatch League die Turnierlandschaft und das Ökosystem der Teams und Organisationen verändern wird.

Abgesehen von der Overwatch League ist Overwatch auf dem besten Weg, langfristig eines der etabliertesten eSports-Spiele zu werden und hat jetzt bereits seinen Platz im Multiplayer-Olymp neben Größen wie CS:GO, League of Legends und Dota 2 eingenommen.

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