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Der Konflikt zwischen China und Indien beeinflusst weiterhin die indische eSports-Szene
Der Konflikt zwischen China und Indien beeinflusst weiterhin die indische eSports-Szene © PUBG
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Indien entschied sich Anfang September für ein Verbot von der PUBG-Mobile-App. Der Grund: Steigende Spannungen zwischen Indien und China. Eine Klärung ist nicht in Sicht.

Von Vincent Talmon-Gros

Wer Battle Royale kennt, der kennt auch PlayersUnknown‘s Battlegrounds. Seit Februar 2018 ist das Spiel bereits für mobile Geräte erhältlich und ist eines der erfolgreichsten Mobile Games. Doch nun sieht es düster aus, denn einer der größten Märkte ist plötzlich weggebrochen.

Die indische Regierung hat laut einem Bericht von InsideSport keine Pläne, das Verbot 

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von PlayerUnknown's Battlegrounds Mobile (kurz PUBGM) in nächster Zeit aufzuheben.

Grund für das Verbot ist sind die diplomatischen Streitigkeiten zwischen dem asiatischen Ländern Indien und China.

Eine Klärung liegt in Ferne

InsideSport wandte sich an das Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie in Indien. Die Ansage ist klar. Im Ministerium rechnet man mit keiner Aufhebung der Verbote von über 100 Apps, welche von chinesischen Unternehmen entwickelt wurden.

Die PUBG Corporation versuchte durch die Distanzierung zu Tencent Holding, ein chinesischer App-Entwickler und Global Player, die Beziehungen zu Indien zu verbessern. Dies hatte jedoch keine Auswirkung.

Insgesamt 35 Millionen User verzeichnete das Spiel bereits ein Jahr nach Veröffentlichung, das allein in Indien. PUBG Mobile gilt als größter eSport im zweitgrößten Land der Welt.

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