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Die Flossenschwimmer beeindrucken bei den Europaspielen in Baku das Publikum im Aquatics Centre und machen Werbung in eigener Sache. Dabei fällt sogar ein Weltrekord.

Von Sandro Schüßler

Da staunten die Zuschauer bei den Europaspiele in Baku nicht schlecht.

Plötzlich standen im Baku Aquatics Centre tatsächlich Schwimmer mit übergroßen Flossen an den Startblöcken. Insgesamt vier verschiedene Rennen über 50 bzw. 100 m wurden ausgetragen - inklusive eines neuen Weltrekords.

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Traum von Olympia

Offiziell handelte es sich nicht um einen Wettkampf der Europaspiele, sondern um einen Showevent. Doch es stand weit mehr als nur eine Gaudi dahinter. Denn das Unterwassersport-Komitee CMAS verfolgt ein großes Ziel.

"Ja, wir träumen von der Teilnahme an den Olympischen Spielen. Aber es gibt auch andere Events, die für uns wichtig sind. Wir sind glücklich hier in Baku dabei zu sein", erklärte die Präsidentin des CMAS, Anna Arzhanova.

"Für viele Menschen ist Tauchen ein Sport für faule Touristen, die Fische beobachten. Aber hier geht es um Geschwindigkeit", so Arzhanova.

Phänomenaler Speed

Der Speed der Schwimmer ist in der Tat phänomenal. Vergleicht man die Flossenwettbewerbe mit den "normalen", so wähnt man sich als Zuschauer in einem Zeitraffer.

Nehmen die Verantwortlichen genau so schnell Fahrt auf, wie die Athleten, so könnte der große Traum des CMAS bald in Erfüllung gehen.

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