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Die richtige Körperhaltung beim Radfahren ist bei bestehenden Erkrankungen besonders wichtig © Emily Wabitsch/dpa
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München - Um Bewegungsmangel vorzubeugen, ist Radfahren die richtige Fortbewegungsform. Hat man das passende Fahrrad gefunden, gilt es aber auch, die richtige Haltung einzunehmen.

Sei es zum Einkaufen, Pendeln oder einfach aus Spaß: Das Fahrrad bringt einen meist zuverlässig von A nach B. Wie aber sitzt man gesund auf seinem zweirädrigen Begleiter?

"Die Haltung auf dem Rad ist in der Regel eher eine Geschmacksfrage", sagt Orthopädin Christin Siebert vom Athleticum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Was gut für Rücken und Co ist, entscheiden auch andere Faktoren.

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Dazu gehören zum Beispiel bestehende Erkrankungen: Sitzt der Sattel etwa zu tief, kann das etwa bei einer Hüftarthrose zu einer Reizung des Gelenks führen. Denn durch die vermehrte Beugung wird der Hüftkopf in die Hüftpfanne gedrückt, so Siebert.

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Das kann Schmerzen auslösen. Wer von Rückenproblemen geplagt wird, sollte sich zudem beim Radfahren nicht zu weit nach vorne beugen.

Oberkörper und Arme im 90-Grad-Winkel

Auch die Art des Fahrrads hat einen Einfluss auf die Haltung: Auf einem Mountainbike sitzt man anders als auf einem Rennrad oder Stadtrad.

Häufig kann man auch beobachten, dass Radfahrer nahezu senkrecht auf ihrem Gefährt unterwegs sind. Davon rät die Medizinerin aber ab. Grund: Je aufrechter man sitzt, desto gerader sind die Arme ausgestreckt.

"Idealerweise sollten der Oberkörper und die Arme im 90-Grad-Winkel zueinander stehen", so Siebert. Dadurch verringert sich die Belastung in den Schultern.

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