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RB Leipzig-Fortuna Duesseldorf-2. Bundesliga
RB Leipzig-Fortuna Duesseldorf-2. Bundesliga © Getty Images
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Leipzig - Leipzig muss gegen Duisburg zweimal einem Rückstand hinterherjagen und steht kurz vor einer Blamage gegen den Letzten. Doch drei späte Tore bringen die Wende.

RB Leipzig hat in einer verrückten Partie einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg in die Bundesliga gemacht.

Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick gewann am 17. Spieltag der 2. Liga zu Hause nach einer turbulenten Schlussphase 4:2 (1:1) gegen den MSV Duisburg und zog mit 35 Punkten mit Herbstmeister SC Freiburg gleich. Duisburg bleibt Letzter und hat nun schon fünf Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz (DATENCENTER: Tabelle).

"Bis zur 85. Minute haben wir nicht so gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe. Am Ende war es logisch, dass wir nur über Standards zum Erfolg kommen", sagte Rangnick zu SPORT1.

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"Ich bin insgesamt mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden"

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© SPORT1

Poulsen trifft doppelt

Yussuf Poulsen (27. und 90.), Nils Quaschner (85.) und Joker Atinc Nukan (87.) drehten vor 27.477 Zuschauern in Leipzig die Partie und sorgten für den dritten Bullen-Sieg in Serie (DATENCENTER: Spielplan und Ergebnisse).

"Das Spiel war eng, die Freude über den Sie ist umso größer", sagte Poulsen am SPORT1-Mikrofon. "Ich habe ein gutes Spiel gemacht, kann zufrieden sein."

Auf die Frage nach dem Aufstieg, meinet er nur: "Wir sind auf einem guten Weg."

Zuvor hatten Kevin Wolze (17.) und Kevin Scheidhauer (79.) Duisburg überraschend in Führung gebracht. Doch am Ende musste Neu-Trainer Ilja Grujew gegen überlegene Leipziger im vierten Spiel die erste Niederlage mit den Zebras einstecken (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

"Wir hätten bei den Standards besser aufpassen müssen, ein 2:2 wäre aus meiner Sicht verdient gewesen", sagte Wolze SPORT1.

Leipzigs Vorsprung wächst

Leipzig bestimmte von Beginn an die Partie, war schneller, hatte mehr Ideen - nutzte aber auch seine Chancen nicht konsequent genug aus (SERVICE: Die Statistiken zum Spiel).

So blieb die Partie unerwartet lange offen, bis die Bullen doch noch für klare Verhältnisse sorgten. Die Sachsen haben nun schon acht Punkte Vorsprung auf den 1. FC Nürnberg auf Rang vier.

Leipzig hatte seine Besten in Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg, bei Duisburg überzeugten Wolze und Zlatko Janjic.

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