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Der VfL Bochum hatte in einer engen Partie das bessere Ende für sich
Der VfL Bochum hatte in einer engen Partie das bessere Ende für sich © Imago
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Bochum - Die Löwen kassieren unter Interimscoach Bierofka im dritten Spiel die zweite Pleite und hadern mit dem Gegentor. Bochums Trainer muss nach einem Ausraster auf die Tribüne.

Der TSV 1860 München hat im dritten Saisonspiel unter Interimstrainer Daniel Bierofka im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen weiteren Rückschlag erlitten. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Eine Woche nach dem 1:0 gegen Dynamo Dresden kassierten die Löwen eine 0:1 (0:0)-Niederlage im Kampf der Tabellennachbarn beim VfL Bochum und haben damit nur zwei Punkte mehr als der Karlsruher SC auf Relegationsplatz 16. (Tabelle der Zweiten Liga)

Hand im Spiel

Vor den Augen des Portugiesen Vitor Pereira, der nach SPORT1-Informationen neuer Löwen-Coach werden wird, kassierte 1860 kurz vor Schluss den entscheidenden Genickschlag. Mit seinem ersten Treffer im VfL-Trikot beendete Russell Canouse in der 77. Minute die Schwächephase der Bochumer. Vor seinem Tor berührte der Ball allerdings seinen Arm. (Spielplan und Ergebnisse der Zweiten Liga)

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Eine Viertelstunde zuvor hatte Stefan Aigner die große Möglichkeit zur Führung für die "Löwen" vergeben. "Wenn er das Tor macht, können wir hier etwas mitnehmen. Stattdessen bekommen wir auf der anderen Seite ein blödes Tor", ärgerte sich Bierofka. 

Bochum konnte nach zuvor vier Spielen in Folge ohne Sieg wieder einen Dreier feiern und kletterte mit 21 Punkten auf Platz elf.

Verbeek muss auf die Tribüne

VfL-Trainer Gertjan Verbeek verfolgte ab der 30. Minute das Geschehen auf der Tribüne, nachdem er sich zuvor über eine Entscheidung von Schiedsrichter Benedikt Kempkes (Thür) aufgeregt und den Ball an der Seitenlinie weggedroschen hatte. 

"Ich habe den Ball dahin zurückgespielt, wo er hergekommen ist. Dann werde ich weggeschickt. Dafür habe ich kein Verständnis", sagte Verbeek nach dem Spiel bei Sky.

Liendl vergibt Gäste-Führung

15.239 Zuschauern erlebten bis auf den Platzverweis für den VfL-Coach eine ereignislose erste Hälfte, in der lediglich die Gäste durch Michael Liendl (38.) eine gute Möglichkeit verbuchten. Nach der Pause wurde es zumindest aus Sicht der Hausherren besser.

Die stark ersatzgeschwächten Westfalen machten deutlich mehr Druck und hatten durch den früheren Münchner Peniel Mlapa und Johannes Wurtz kurz nach Wiederanpfiff gute Chancen. Verteidiger Canouse gelang dann in der Schlussphase im Anschluss an eine Ecke doch noch der Siegtreffer.

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