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Zweitligist Jahn Regensburg trägt seine Heimspiele in der Continental Arena aus
Zweitligist Jahn Regensburg trägt seine Heimspiele in der Continental Arena aus © Getty Images

Jahn Regensburg und sein umstrittener Investor Philipp Schober gehen nach wenigen Monaten Zusammenarbeit wieder getrennte Wege.

Zweitligist Jahn Regensburg und sein umstrittener Investor Philipp Schober gehen nach wenigen Monaten Zusammenarbeit wieder getrennter Wege. Wie Schober am Freitag mitteilte, hat er sämtliche Aktien an der SSV Jahn Regensburg GmbH & Co. KGaA an ein Immobilienunternehmen (Bauteam Tretzel/BTT) verkauft. Der SSV Jahn Regensburg e.V. erwarb anschließend diese Anteile von BTT. 

Der Geschäftsführer der Global Sports Invest AG erklärte, dass er damit den Weg für eine Struktur freimachen wolle, wie sie dem Verein vorschwebe. Es handle sich um einen freiwilligen Verkauf, nicht um eine Rückabwicklung des Kaufvertrages.

"Der Dank des SSV Jahn für diesen historischen Schritt gilt Volker Tretzel. Dass er den Aktienkauf durch den Verein ermöglicht hat, ist nicht hoch genug einzuschätzen", sagte Jahn-Geschäftsführer Christian Keller.

Schober bei Fans und Klub-Führung umstritten

Schober war bei der Jahn-Führung und vielen Anhängern umstritten, sollte aus dem Verein gedrängt werden. Grund war die aus Sicht des Klubs undurchsichtige Vergangenheit Schobers. Der SSV strebt jetzt den Rückkauf der Anteile an, die Schober erst im vergangenen Sommer von besagtem Unternehmen erworben hatte.

Schober betonte, die "Auseinandersetzungen der letzten Wochen und Monate" seien "in keiner Phase von meiner Seite initiiert" worden. Er habe die rund 90 Prozent Anteile vom damaligen Mehrheitseigner (BTT) auf legalem Wege gekauft. Es sei nie sein Ziel gewesen, "mich in das operative Geschäft einzumischen. Vielmehr wollte ich als Investor einen Beitrag im Sinne einer guten sportlichen und wirtschaftlichen Zukunft für den Fußball in Regensburg leisten".

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