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SG Dynamo Dresden v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga
FCK-Torwart Marius Müller ärgerte sich über den Platzverweis gegen seinen Teamkollegen Benjamin Kessel © Getty Images
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Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern taumelt dem Abstieg in die 3. Liga entgegen. Nach dem Spiel gegen Ingolstadt schimpft FCK-Keeper Müller über den Unparteiischen.

Kaum noch Hoffnung für die Roten Teufel: Der  1. FC Kaiserslautern steht schon nach der Hälfte der Zweitliga-Saison mit eineinhalb Beinen in die 3. Liga (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

Durch das 1:1 (1:0) gegen Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt hat das Schlusslicht sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz (DATENCENTER: Die Tabelle).

Der Schwede Sebastian Andersson traf beim Hinrunden-Abschluss für den FCK (7.), Dario Lezcano war für Ingolstadt erfolgreich (79.). Der Lauterer Benjamin Kessel flog vom Platz (67.).

Lautern-Keeper greift Schiri verbal an 

FCK-Torwart Marius Müller war nach dem Spiel außer sich. "In Unterzahl müssen wir 20, 25 Minuten das Spiel bewältigen. In meinen Augen ist das Wahnsinn", wütete der Keeper bei Sky über den Platzverweis.

"Und dann noch die Arroganz dieses Schiedsrichters, es ist nicht zu toppen. Ich komme her gerannt, sage es ist Ball. Klar fliegt der hin und es sieht spektakulär aus, aber es ist ein ganz normales Tackling." 

Schnee-Chaos sorgt für Verzögerung

Vor lediglich 16.074 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion stand der Kampf auf dem schwer bespielbaren Platz im Vordergrund. Aufgrund des starken Schneefalls rund um den Betzenberg wurde die Partie mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen.

Die Anfangsphase gehörte eigentlich den Gästen, Kapitän Marvin Matip hatte schon in der 4. Minute per Kopf nach einer Ecke die Möglichkeit zur Führung. Dennoch traf der FCK, Andersson war per Kopf erfolgreich.

Ingolstadt klar überlegen

Im Grunde spielte der klar überlegene FCI in der gesamten ersten Hälfte auf ein Tor. Die Pfälzer verteidigten mit allen Mann in der eigenen Hälfte und hatten bei einigen brenzligen Situationen viel Glück. Zudem hielt Torwart Marius Müller gut (Das Spiel zum Nachlsen im TICKER).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Die Lauterer fanden in der Offensive nicht statt, ein Befreiungsschlag folgte dem nächsten. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit zu sein - auch wenn die FCK-Profis aufopferungsvoll kämpften.

Die Gelb-Rote Karte für Kessel wegen wiederholten Foulspiels war eine harte Entscheidung von Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck, wenig später erzielte Lezcano den Ausgleich.

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