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Der FC St. Pauli hatte gegen den SV Sandhausen allen Grund zum Jubeln
Der FC St. Pauli hatte gegen den SV Sandhausen allen Grund zum Jubeln © Getty Images
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Hamburg - Die Hamburger kommen nach dem 0:0 im Stadtderby beim HSV erst in der Nachspielzeit zum Sieg gegen den SV Sandhausen. Ein Joker trifft zum Sieg.

Der FC St. Pauli beißt sich im oberen Tabellendrittel der 2. Bundesliga fest.

Die Kiezkicker besiegten den SV Sandhausen im heimischen Millerntorstadion dank Last-Minute-Treffern von Sami Allagui (90.+1) und Christopher Buchtmann (90.+4) mit 3:1 (1:0) und blieben damit zum vierten Mal hintereinander ungeschlagen.

St. Paulis Stürmer Dimitrios Diamantakos brachte sein Team im ersten Abschnitt in Führung (17.). Doch Kevin Behrens (73.) sorgte für den Ausgleich, ehe der eingewechselte Allagui mit Ablauf der 90 Minuten traf - Buchtmann setzte noch einen drauf.

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Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski schraubte seine Erfolgsserie damit auf zehn von möglichen zwölf Punkten. (Tabelle der 2. Bundesliga)

St. Pauli startet druckvoll

"Wir haben nach der verdienten Führung ein bisschen den Faden verloren. Am Ende haben wir uns dann für die letzten zehn Minuten belohnt", sagte Allagui bei Sky. Verteidiger Christopher Avevor ergänzte: "In der zweiten Halbzeit war eine ganze Menge Glück dabei."

St. Pauli startete eine Woche nach dem 0:0 im Stadtderby gegen den Hamburger SV mit Tempo und Elan und verdiente sich so seine erste Halbzeitführung der Saison. Bei seinem Treffer profitierte Diamantakos von einem starken Angriff der Hamburger über die rechte Seite, den scharfen Querpass von Jeremy Dudziak drückte er aus fünf Metern mit dem Schienbein über die Linie.

Doch je länger das Spiel dauerte, desto schludriger wurden die Gastgeber. Sandhausen, das bis dato nur einen Dreier in der bisherigen Spielzeit feiern konnte, übernahm die Kontrolle und kam zu Chancen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Sandhausen mit Pech im Abschluss

Richtig Glück hatte St. Pauli, als die Gäste dreimal binnen 120 Sekunden scheiterten. Erst parierte Schlussmann Robin Himmelmann aus kurzer Distanz glänzend gegen Philipp Förster und Fabian Schleusener, dann landete eine Direktabnahme von Schleusener nur Zentimeter neben dem linken Pfosten (57.). (Alle Ergebnisse im Überblick)

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Der Angreifer sah "eines der besten Auswärtsspiele" seiner Mannschaft. "Das tut weh", sagte Schleusener.

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