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Dicke Luft im Fünfmeterraum zwischen Union Berlin und Dynamo Dresden © imago
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Berlin - Im Ostderby kommt Union Berlin gegen Dynamo Dresden über eine Nullnummer nicht hinaus und verpasst die Spitze. Dabei spielt ein früher Platzverweis in die Karten.

Union Berlin hat den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Die Eisernen kamen in einem schwachen Ostderby zu Hause gegen Dynamo Dresden nicht über ein 0:0 (0:0) hinaus und stehen mit 19 Punkten auf Rang drei. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Am Mittwoch tritt Union bei Borussia Dortmund im DFB-Pokal an.

"Das Spiel nach vorne hat wie in den letzten Partien gehakt. Wir hatten nicht die zwingenden Chancen und haben im letzten Drittel falsche Entscheidungen getroffen", sagte Unions Akaki Gogia. Grischa Prömel meinte: "Das war zu wenig, wenn man 60 Minuten in Überzahl spielt."

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Dynamo festigte mit 15 Zählern den Platz im gesicherten Mittelfeld. Die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis blieb auch im vierten Auswärtsspiel in Folge ohne Niederlage - das war Dresden zuvor in der 2. Liga noch nie gelungen. (Alle Ergebnisse im Überblick)

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Die 2400 mitgereisten Dresdener Fans konnten das Remis am Ende wie einen Sieg feiern. Ab der 34. Minute mussten die Sachsen im Stadion an der Alten Försterei mit neun Feldspielern auskommen. Ioannis Nikolaou hatte nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte gesehen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Kaum Chancen im schwachen Ostderby

Spielerisch konnte das Ostderby die Erwartungen nicht erfüllen. Beide Mannschaften agierten lange Zeit sehr vorsichtig, echte Torchancen gab es kaum.

Kurz nach dem Platzverweis war Union der Führung ganz nahe. Nach einem Freistoß von Kapitän Christopher Trimmel vom linken Strafraum-Eck landete der Ball im Tor. Schiedsrichter Sven Jablonski (Bremen) war der Meinung, dass Unions Florian Hübner Dresdens Keeper Markus Schubert mit seinem Kopfballversuch irritiert hatte und dabei im Abseits stand. Unions Akaki Gogia traf in der 93. Minute noch den Pfosten.

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