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Die Arminia-Fans stützten Trainer Jeff Saibene trotz des achten sieglosen Spiels in Serie mit Sprechchören
Die Arminia-Fans stützten Trainer Jeff Saibene trotz des achten sieglosen Spiels in Serie mit Sprechchören © Getty Images
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Paderborn - Im Derby hätte Arminia Bielefeld fast die Trendwende geschafft - doch Paderborn gleicht in letzter Sekunde aus. Die Fans stützen ihren Trainer Saibene.

Arminia Bielefeld hat den greifbar nahen Sieg im Ostwestfalen-Duell beim SC Paderborn und damit einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg verpasst.

Das Team von Trainer Jeff Saibene musste sich nach dem Last-Minute-Ausgleich durch Paderborns Julius Düker mit einem 2:2 (0:0) zufriedengeben. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

"Dieses Tor in letzter Sekunde tut weh", sagte Saibene bei Sky. Um seinen Job machte er sich angesichts der anhaltenden Durststrecke keine Sorgen: "Intern war das bei uns sowieso nie ein Thema. Bei uns ist Ruhe."

Fans stützen Arminia-Trainer Saibene

Die Arminia verlängerte damit ihre Negativserie auf acht Spiele in Serie ohne Sieg. Mit 14 Zählern bleibt Bielefeld im Tabellenkeller. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Die mitgereisten Arminia-Fans stützten nach dem Spiel ihren Coach mit Sprechchören. "Dass Tausende Fans meinen Namen rufen, tut extrem gut, vor allem in so einer schweren Phase", sagte Saibene.

Die Highlights der Freitagsspiele in der Sendung "Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga" ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1

Paderborn bleibt im Mittelfeld hängen

Die Gastgeber vergaben ihrerseits die Chance, noch näher an die Spitzenklubs heranzurücken. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart steht bei 22 Punkten. Für Bielefeld trafen Andreas Voglsammer (46.) und Fabian Klos (63.), Sebastian Schonlau (51.) war zuvor für Paderborn erfolgreich. (Spielplan und Ergebnisse)

"Natürlich ist es ärgerlich, dass wir so spät das Gegentor bekommen haben. Wir hätten den Sieg verdient gehabt", sagte Voglsammer. "Es sah lange Zeit gut aus. Wir haben unser letztes Hemd gegeben."

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In Paderborn begannen die Gäste sehr offensiv und hatten zunächst mehr vom Spiel. Erst im weiteren Verlauf kamen die Paderborner besser zurecht, allerdings waren Torchancen Mangelware.

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen: In den vergangenen beiden Begegnungen hatte die SCP-Offensive neun Tore erzielt.

Bielefeld erwischt Blitzstart nach der Pause

Nach der Pause trafen dann aber direkt die Gäste: Den ersten Angriff schloss Voglsammer unhaltbar zur Führung ab. Die Freude hielt aber nicht lange. Nach einem Freistoß verlängerte Schonlau den Ball per Kopf ins Tor.

Wenig später hatte Mohamed Dräger die Chance auf das zweite Paderborner Tor, verzog aber knapp.

Besser machte es dann Arminias Vereinsidol Klos, der eine Unsicherheit in der Paderborner Hintermannschaft zum 2:1 nutzte. Die Ernüchterung jedoch folgte in der Schlussminute.

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