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Der FC St. Pauli spielt seit acht Jahren durchgängig in der 2. Bundesliga.
Der FC St. Pauli spielt seit acht Jahren durchgängig in der 2. Bundesliga. © Getty Images
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Unabhängigkeit bewahren, aber trotzdem finanziell wettbewerbsfähig bleiben - oft ein schmaler Grat. Der FC St. Pauli plant die Gründung einer Genossenschaft.

Zur Aufrechterhaltung der finanziellen Wettbewerbsfähigkeit plant Zweitligist FC St. Pauli die Gründung einer Genossenschaft.

Ein entsprechendes Modell sieht vor, dass nicht private Investoren, sondern nur Vereinsmitglieder und kleine Anteilseigner bis zu insgesamt 46 Prozent der Millerntor-Stadion Betriebs GmbH erwerben können, mindestens 51 Prozent verbleiben beim Mutterverein.

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"Wir wollen auf jeden Fall unsere Unabhängigkeit bewahren, aber auch unsere Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten", sagte Andreas Rettig, kaufmännischer Geschäftsführer der Hanseaten. Derzeit, so Rettig weiter, werde das angedachte Modell von Experten geprüft.

Die große Mehrheit der Vereinsmitglieder hatte sich in der Vergangenheit regelmäßig gegen die Ausgliederung der Profiabteilung aus dem Universalsportverein ausgesprochen. Für einen Verkauf des Stadionnamens an einen Sponsor wäre eine kaum vorstellbare Satzungsänderung notwendig.

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