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Beim Spiel zwischen dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden gab es Randale
Beim Spiel zwischen dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden gab es Randale © dpa
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Hamburg - Hamburgs Polizei zieht ernüchternde Bilanz nach dem Krawall-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden. Es gibt viele Verletzte, ein Mann liegt weiter auf der Intensivstation.

Hässliche Bilanz in Hamburg: Insgesamt 34 Personen sind bei Krawallen während und nach dem Zweitligaspiel beim 1:1 zwischen dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden im Millerntorstadion verletzt worden. Dies teilte die Hamburger Polizei am Sonntag mit. 25 Zuschauer, sechs Polizisten und drei Ordner mussten ärztlich behandelt werden.

Darüber hinaus liegt ein Stadionbesucher, der in der Arena zusammengebrochen war und reanimiert werden musste, weiterhin auf der Intensivstation eines Hamburger Krankenhauses.

Nach Angaben des Hamburger Abendblatts sei der Anhänger von Gästefans beim Abtransport mit Bierbechern und anderen Gegenständen beworfen worden.  

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Am Sonntag sagte Dresdens kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born: "Es sind in Hamburg im Zusammenhang mit einigen Anhängern im Gäste-Block verschiedene Dinge vorgefallen, die wir zutiefst ablehnen und verurteilen, weil sie menschenverachtend sind und die Werte unserer Sportgemeinschaft mit Füßen treten."

Er bat bei den betroffenen Personen um Entschuldigung. Born: "Der intensive Aufarbeitungsprozess der Ereignisse hat bereits am Samstag unmittelbar nach dem Spiel mit allen Verantwortlichen begonnen. Wenn die interne Analyse abgeschlossen ist und alle Beteiligten die Chance hatten, ihre Sicht der Dinge darzulegen, werden wir uns als Verein in aller Deutlichkeit zu den Vorfällen im Millerntor-Stadion äußern."

Vor der Partie, zu der 450 Polizisten abkommandiert waren, entstand bereits ein Sachschaden, der bei rund 10.000 Euro liegen soll.

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