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Khaled Narey erzielte im Hinspiel das Siegtor für den HSV gegen den 1. FC Magdeburg
Khaled Narey erzielte im Hinspiel das Siegtor für den HSV gegen den 1. FC Magdeburg © Getty Images
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Hamburg will den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg machen. Durch einen Sieg gegen Magdeburg kann der HSV den Rückstand auf Köln auf drei Punkte verkürzen.

Ein Jahr nach dem erstmaligen Abstieg befindet sich der Hamburger SV auf dem besten Weg zur sportlichen Rehabilitation.

Durch den Sieg gegen den SC Paderborn zogen die Hanseaten in der vergangenen Woche erstmals seit zehn Jahren wieder ins Halbfinale des DFB-Pokals ein, in der Liga befindet sich die Mannschaft von Hannes Wolf auf Aufstiegskurs. 

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Mit einem Erfolg im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg (2. Bundesliga: Hamburger SV - 1. FC Magdeburg, ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) können die Hamburger ihren Vorsprung auf Union Berlin auf dem Relegationsplatz auf sechs Punkte ausbauen und gleichzeitig den Rückstand auf Tabellenführer 1. FC Köln auf drei Zähler verkürzen.

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Magdeburg seit fünf Spielen sieglos

"Wir brauchen maximale Mentalität und Körpersprache. Gerade in der Endphase einer Saison sind das ganz entscheidende Faktoren. Wir leben das vor und versuchen die Mannschaft auch inhaltlich so einzustellen, dass sich die Spieler voll reinknallen. Du kannst Magdeburg nur schlagen, wenn du Duelle gewinnst. Und dafür brauchst du Mentalität", sagte Wolf auf der abschließenden Pressekonferenz.

Dabei werden die Gäste aus Sachsen-Anhalt alles daran setzen, das Duell mit dem scheinbar übermächtigen Gegner zu gewinnen. Durch den Sieg des FC Ingolstadt am Wochenende gegen Duisburg ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf gerade einmal zwei Punkte zusammengeschrumpft. 

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Allerdings blieb der FCM zuletzt in fünf Spielen ohne Sieg und erzielte dabei lediglich zwei Tore. Im Hinspiel siegte der HSV trotz 37-minütiger Unterzahl am Ende glücklich mit 1:0. Doch trotz der sportliche schweren Situation stehen die Fans hinter ihrem Verein. So werden über 6.000 Magdeburger den Weg in den Norden antreten.

Papadopoulos vor Liga-Debüt 

Für FCM-Coach Michael Oenning wird es ein besonderes Spiel. Der 53-Jährige war zwischen 2010 und 2011 zunächst als Co- dann als Cheftrainer bei den Hamburgern tätig, und wurde nach saisonübergreifend 13 sieglosen Bundesligaspielen entlassen.

"Wir werden nicht passiv sein und wollen schnell spielen, anders geht es nicht gegen Hamburg. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft ein gemeinsames Ziel haben. Da rückt man enger zusammen und stellt die eigene Eitelkeit nach hinten", gab Oenning vor dem Spiel die Marschroute vor.

Während er selbst erstmals seit langem wieder aus dem Vollen schöpfen kann, steht bei den Gastgebern noch hinter Rick van Drongelen, Gotoku Sakai und Vasilije Janjicic ein Fragezeichen. Mit von der Partie wird dafür Kyriakos Papadopoulos sein, der im Pokal sein Saison-Debüt gab. "In Paderborn war er ein stabilisierender Faktor. An der Mentalität, die er abstrahlt, kann man sich aufrichten. Wir hoffen, dass er auch morgen unsere Spieler wieder mitnimmt", legte Wolf seine Hoffnungen in den Griechen.

So können Sie Hamburger SV - 1. FC Magdeburg live verfolgen:

TV: Sky
Stream: Skygo
Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App

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