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1. FC Köln: Werner Wolf soll neuer Vereinspräsident werden, Toni Schumacher ohne Mehrheit, Werner Wolf soll der neue starke Mann beim 1. FC Köln werden
1. FC Köln: Werner Wolf soll neuer Vereinspräsident werden, Toni Schumacher ohne Mehrheit, Werner Wolf soll der neue starke Mann beim 1. FC Köln werden © Getty Images
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Die Ära von Toni Schumacher als Vizepräsident beim 1. FC Köln endet im September. Das FC-Urgestein findet keine Mehrheit mehr. Ein neuer Präsident ist nominiert.

Der Mitgliederrat des 1. FC Köln hat Werner Wolf (62) für die Wahl des Vereinspräsidenten am 8. September vorgeschlagen. Neben dem früheren Chef einer Großbrauerei nominierte das Gremium zudem Wirtschaftsanwalt Jürgen Sieger (66) und Rennbahn-Chef Eckhard Sauren (47) als Vizepräsidenten.

Wie der Zweitliga-Meister mitteilte, sei das Votum des elfköpfigen Rates einstimmig getroffen worden. Vorausgegangen war ein mehrmonatiger Sondierungsprozess.

Schumacher und Ritter aus dem Rennen 

Die noch amtierenden Vizepräsidenten Markus Ritterbach (55) und FC-Torwartlegende Toni Schumacher (65) fanden vom Mitgliederrat keine Berücksichtigung. Beide wurden 2012 an der Seite von Werner Spinner (70) an die Spitze des ersten Bundesliga-Meisters gewählt.

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Vereinspräsident Spinner legte sein Amt nach internen Querelen im März vorzeitig nieder.

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"Wir danken Werner Spinner als ehemaligem Präsidenten sowie den Vizepräsidenten Markus Ritterbach und Toni Schumacher für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit und ihre Leistungen für den Verein", teilten Beiratsvorsitzender Karl-Ludwig Kley und Aufsichtsratschef Lionel Souque in einer Erklärung mit: "In einer schwierigen Phase haben sie Verantwortung übernommen und dank intensiver engagierter Arbeit den 1. FC Köln sportlich, wirtschaftlich und organisatorisch positiv weiterentwickelt."

CDU-Politiker Wolfgang Bosbach (66), der von mehreren FC-Granden in Position gebracht worden war, aber seine Ambitionen bis dato nicht offiziell gemacht hatte, sagte am Montag dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Ich vertraue auf das Votum des Mitgliederrats. Und der hat sich für drei andere Kandidaten entschieden. Ich respektiere diese Entscheidung selbstverständlich und stehe für eine Gegenkandidatur nicht zur Verfügung."

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