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Pierre-Michel Lasogga erlebte die Pleite des Hamburger SV gegen den FC Ingolstadt als Einwechselspieler
Pierre-Michel Lasogga erlebte die Pleite des Hamburger SV gegen den FC Ingolstadt als Einwechselspieler © Getty Images
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Die Aufstiegsaspiranten der 2. Bundesliga schwächeln im Schlussspurt der Saison. Die Welle von Niederlagen wirft die Frage auf, ob kein Klub aufsteigen will.

Als der SC Paderborn am Freitagabend eine 0:2-Pleite bei Arminia Bielefeld kassierte, ballten die Spieler, Verantwortlichen und Fans der anderen Aufstiegskandidaten zu Hause auf dem Sofa die Fäuste. (Service: Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Der Patzer des Zweitplatzierten der 2. Bundesliga eröffnete den Konkurrenten im Aufstiegsrennen eine hervorragende Ausgangssituation. Doch diese konnten sie allesamt nicht nutzen. Am 32. Spieltag mussten alle Klubs von Rang zwei bis sechs geschlossen Niederlagen einstecken.

Am Samstagnachmittag erwischte es zunächst den Hamburger SV, der ein echtes Debakel erlebte. Die Hanseaten gingen im heimischen Volksparkstadion mit 0:3 gegen den abstiegsbedrohten FC Ingolstadt unter. Für den HSV war es bereits das siebte sieglose Ligaspiel in Folge. Schon vor der Pleite gegen den FCI war das Team von Trainer Hannes Wolf aus den Aufstiegsrängen gerutscht.  

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Hannes Wolf: "Die Liga ist verrückt"

Eine derartige Serie im Endspurt macht einer Mannschaft normalerweise die komplette Spielzeit kaputt. Doch die Hamburger haben einen Trumpf, wie es auch Wolf am Sonntag ausdrückte: "Die Liga ist verrückt, das erleben nicht nur wir gerade."

Die Highlights der Sonntagsspiele am Sonntag ab 19.30 Uhr  - Die 2. Bundesliga bei Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

Denn Wolfs Team ist nicht das einzige, das derzeit im Kampf um den Aufstieg schwächelt.

Auch Union Berlin konnte die Steilvorlage der Konkurrenz nicht nutzen. Die Eisernen zogen am Sonntagmittag bei Darmstadt 98 den Kürzeren. Bei der 1:2-Niederlage am Böllenfalltor ließ Union fast alles vermissen, was das Team bei dem 2:0-Sieg gegen den HSV am letzten Spieltag noch ausgezeichnet hatte. Auch die Mannschaft von Coach Urs Fischer schwächelt im Endspurt und hat in den letzten sieben Spielen nur sechs Punkte geholt.

Die Ausgangsposition im Aufstiegsrennen hat sich nach der Niederlagenserie der Top-Klubs also kaum geändert. Das liegt auch daran, dass auch die Verfolger kein Kapital aus der Situation schlagen konnten.

Auch Heidenheim und St. Pauli nutzen Patzer nicht

Sowohl der 1. FC Heidenheim (2:3 gegen Sandhausen), als auch der FC St. Pauli (1:2 bei Dynamo Dresden) verloren ihre Partien und verpassten daher wohl die letzte Chance auf den Aufstieg. Heidenheim hätte bei einem Erfolg bis auf einen Punkt an die drittplatzierten Berliner heranrücken können, St. Pauli immerhin auf zwei Punkte. (Service: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

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Die Serie der Enttäuschungen bei den Aufstiegsaspiranten wirft die Frage auf, ob denn überhaupt ein Klub in die Bundesliga aufsteigen will. Es ist ungewöhnlich, dass kein einziges Team den Rückenwind mitnehmen konnte, den ein Patzer der Konkurrenten normalerweise mit sich bringt.

Auf zu hohen Druck kann man die schwachen Ergebnisse nicht schieben. Der wäre deutlich höher gewesen, wenn die Konkurrenz vorgelegt hätte. Am 33. Spieltag ist ein Szenario wie an diesem Wochenende ausgeschlossen. Denn dann empfängt der SC Paderborn den Hamburger SV zum Aufstiegsendspiel. Eine Mannschaft wird dabei zwingend punkten. 

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