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HSV: Sportvorstand Ralf Becker erklärt Verbleib von Hannes Wolf
Ralf Becker (r.) verteidigt den Verbleib von Trainer Hannes Wolf beim HSV © Getty Images
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HSV-Sportvorstand Ralf Becker erklärt den Verbleib von Hannes Wolf bei den Hamburgern trotz der aktuellen Krise. Auch der Trainer äußert sich.

Der HSV hält trotz der 0:3-Pleite gegen den FC Ingolstadt und der gefährdeten Rückkehr in die Bundesliga an Trainer Hannes Wolf fest.

"Der sogenannte Krisengipfel nach dem gestrigen Spiel war ein ganz normales Gespräch", meinte Sportvorstand Ralf Becker am Sonntag nach der Trainingseinheit. "Nach so einem Spiel und so einem Ergebnis ist es klar, dass wir uns besprechen mussten. Aber wir waren uns relativ schnell einig. Ein Trainerwechsel war keine Option." 

Becker: Paderborn "ein Endspiel" für den HSV

Becker hatte sich mit dem Trainer und Vorstandschef Bernd Hoffmann am Abend beraten. Die überraschende Entscheidung lautete: der Trainer bleibt und soll in den Duellen bei Paderborn und gegen Duisburg doch noch den Aufstieg sichern.

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"Wir haben das nächste Spiel gegen Paderborn. Wir haben gegen Paderborn zweimal gewonnen. Der letzte Sieg war in Paderborn", erinnerte Becker. "Und wir sind überzeugt, dass wir in der Konstellation eine sehr, sehr große Chance haben, in Paderborn zu gewinnen. Das ist für uns jetzt ein Endspiel.

Ein Trainerwechsel sei "keine Option" gewesen. "In den letzten zehn Jahren war es meistens so, wenn etwas schief lief, ging der Trainer. Mittlerweile sind wir ein Zweitligaverein und haben kein tolles Konto."

HSV vor "steinigem Weg"

Der HSV brauche Kontinuität und müsse auch einmal schwierigere Phasen gemeinsam überstehen. "Wenn wir dann nämlich immer unruhig werden, stürzen wir irgendwann ins Vollchaos", meinte der 48-Jährige. 

Jetzt gehe es darum, in dieser Konstellation "gemeinsam die hoffentlich nächsten vier Spiele" zu bestreiten. Für die Zukunft prognostiziert der Sportvorstand dem HSV aber einen "steinigen Weg". "Es ist nicht so, dass irgendeiner kommt und sagt: 'Becker, hier nimm die Kohle und mach was!' Wir müssen uns das hart erarbeiten."

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Auch Wolf äußerte sich nach dem Training und lobte die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen. "Wir haben schon die ganze Zeit ein sehr vertrauensvolles Verhältnis und eine fantastische Zusammenarbeit." Allerdings sei auch ein Teil der Wahrheit, dass "keiner hier richtig Bock hat, dass alle sechs Monate ein neuer Trainer kommt".

Wolf betonte, er werde "zu 100 Prozent alles geben, dass es nun in die andere Richtung geht."

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