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Jos Luhukay und Mats Möller Daehli bekommen es mit Holstein kiel zu tun
Jos Luhukay und Mats Möller Daehli bekommen es mit Holstein Kiel zu tun © Getty Images
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Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen steht der FC St. Pauli im Nordderby gegen Holstein Kiel bereits unter Druck. Hoffnung geben zwei Neuzugänge.

Bereits in seiner legendären Brandrede vor dem Saisonauftakt hatte Jos Luhukay seinem FC St. Pauli eine schwere Saison prophezeit, und der Trainer scheint Recht zu behalten.

Nach drei Partien steht erst ein Punkt auf dem Konto, Anlass zur Hoffnung auf Besserung macht das letzte Spiel, als die Kiezkicker nach ansprechender Leistung bei Aufstiegsfavorit VfB Stuttgart erst in der Schlussminute auf die Verliererstraße gerieten. (SERVICE: Spielplan der 2. Bundesliga)

Luhukay versprüht Optimismus

"Ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind, aber natürlich zählen Ergebnisse im Fußball", sagte Luhukay. "Wir haben die lange Woche sehr gut genutzt, vor allem was die mentale Situation der Mannschaft betrifft."

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Gegen Holstein Kiel, das in der vergangenen Saison beide Partien gegen St. Pauli gewann, soll der Aufwärtstrend am Montagabend fortgesetzt und mit dem ersten Dreier belohnt werden (2. Bundesliga: FC St. Pauli - Holstein Kiel ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

In seiner Wutrede hatte der Niederländer auch Verstärkungen gefordert, die er jetzt bekommen hat. Innenverteidiger James Lawrence (RSC Anderlecht) und Außenverteidiger Matthew Penney stehen bereits im Kader für das Nordduell. (SERVICE: Tabelle der 2. Bundesliga)

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Penney kennt Luhukay aus gemeinsamen Tagen bei Sheffield Wednesday. "Ich hatte immer einen guten Draht zu ihm", erklärte Penney. "Ich mag seine Ideen und wie er spielen lassen will. Und seine Vorstellungen vom Spiel passen zu meinen. Deswegen stimmt die Chemie."

Auch Luhukay freut sich, "dass wir unserem Kader mit seiner Verpflichtung weitere Möglichkeiten hinzufügen konnten. Er bringt auf der Außenbahn viel Tempo mit, kann aber auch im Mittelfeld eingesetzt werden."

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Schubert kehrt zurück

Ein Trip in die Vergangenheit wartet auf Luhukays Gegenüber André Schubert, der im September 2012 nach gut einem Jahr als Trainer bei St. Pauli beurlaubt wurde, aber ohne Groll auf diese Zeit zurückblickt.

"Ich verbinde mit dem Verein ein tolles Jahr mit fantastischem Fußball, den wir gespielt haben", meinte Schubert. "Ich freue mich daher sehr auf das Stadion und die besondere Stimmung. Ich habe natürlich noch viele Kontakte zu St. Pauli."

Auch die Kieler, mit vier Punkten aus drei Spielen mittelprächtig in die Saison gestartet, präsentierten zuletzt zwei Neuzugänge, aber für das Mittelfeld: Salim Khelifi (FC Zürich) und Salih Özcan (1. FC Köln), der schon in Hamburg auf einen Einsatz hofft. "Es ist die Entscheidung des Trainers, aber ich traue es mir zu. Ich bin topfit, fühle mich gut."

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