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SANDHAUSEN, GERMANY - OCTOBER 28: Players of Sandhausen discuss with referee Lasse Koslowski after Sandhausen's Ivan Paurevic (3R) is sent off during the Second Bundesliga match between SV Sandhausen and SV Wehen Wiesbaden at BWT-Stadion am Hardtwald on October 28, 2019 in Sandhausen, Germany. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)
Ivan Paurevic sah eine umstrittene Gelb-Rote Karte © Getty Images
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Sandhausen - Der SV Wehen Wiesbaden verpasst im Kellerduell beim SV Sandhausen einen Befreiungsschlag. Und das trotz fast 30-minütiger Überzahl des Tabellenletzten.

Kein Sieger im Kellerduell der 2. Bundesliga: Der SV Sandhausen und Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden haben sich zum Abschluss des 11. Spieltags am Montagabend in einer ereignislosen Begegnung torlos getrennt.

Während Sandhausen (13 Punkte) nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie auf Platz 13 liegt, bleibt Wiesbaden (9) weiter am Tabellenende. (SERVICE: Tabelle der 2. Liga)

Allerdings bestätigten die Hessen ihre aufsteigende Form, die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm blieb bereits zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

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Paurevic fliegt mit Gelb-Rot vom Platz

Damit zog Wehen nach Punkten mit Dynamo Dresden und dem VfL Bochum gleich, der Rückstand auf den rettenden 15. Platz beträgt drei Punkte. Sandhausen-Profi Ivan Paurevic sah in der 63. Minute eine umstrittene Gelb-Rote Karte. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

"Das ist eine lächerliche Entscheidung", sagte Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat bei Sky: "Heutzutage haben wir den Videobeweis, aber der wird immer lächerlicher ausgelegt. Das ist ein Zweikampf, der häufig vorkommt. Es gab keine aktive Bewegung mit dem Ellbogen zum Kopf."

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Die 5965 Fans im BWT-Stadion am Hardtwald bekamen über weite Strecken magere Fußballkost zu sehen. 

Dezimiertes Sandhausen verpasst Lucky Punch

Der gemeinsame Fokus lag in der Defensive, nennenswerte Torchancen gab es kaum. Im zweiten Durchgang wurde Paurevic nach einem Zweikampf äußerst fragwürdig vom Platz gestellt, Wiesbaden konnte die Überzahl in der Schlussphase aber nicht in Tore ummünzen. Einen Schlenzer von Maximilian Dittgen fischte SVS-Keeper Martin Fraisl gerade noch aus dem Winkel (72.). (SERVICE: Spielplan der 2. Liga)

Die beste Chance auf den Lucky Punch hatten sogar noch die Hausherren: Der eingewechselte Marlon Frey verstolperte allerdings in aussichtsreicher Position gleich zwei Mal (90.+1).

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