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Benedikt Willert steht beim 1. FC Nürnberg künftig im Tor
Benedikt Willert steht beim 1. FC Nürnberg künftig im Tor © Imago
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Der 1. FC Nürnberg muss aufgrund enormer personeller Probleme auf einen 18-Jährigen im Tor zurückgreifen. Der Club prüft die Verpflichtung eines vereinslosen Kroaten.

Beim Cheftrainerdebüt von Vereinsikone Marek Mintal wird Zweitligist 1. FC Nürnberg erneut auf den erst 18 Jahre alten Nachwuchstorhüter Benedikt Willert zurückgreifen. Der etatmäßige zweite Schlussmann Andreas Lukse, der am Montag beim Auswärtsspiel des Club beim VfL Bochum (1:3) wegen einer Grippe nur auf der Bank gesessen hatte, zog sich im Training am Donnerstag einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu und wird bis Jahresende ausfallen.

"Das ist schon bitter", sagte Mintal, der zunächst am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Arminia Bielefeld (2. Bundesliga: 1. FC Nürnberg - Arminia Bielefeld ab 13.30 Uhr im LIVETICKER) den entlassenen Damir Canadi ersetzt. Er betonte aber, dass der gegen Bochum bei zwei Gegentoren unglücklich agierende Willert seinen Rückhalt genieße. "Ich kenne ihn schon länger. Er hat in der U21 gut abgeliefert. Wir vertrauen ihm, alle stehen hinter ihm", sagte der bisherige U21-Trainer am Freitag.

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Mintal hat freilich auch keine andere Wahl. Vor Lukse hatten sich bereits Stammtorhüter Christian Mathenia (Patellafraktur) und der dritte Torhüter Patric Klandt (Achillessehnenriss) verletzt, beide fallen bis zum Saisonende aus. U21-Torhüter Jonas Wendlinger laboriert an einer Schambeinentzündung. Am Sonntag soll U21-Ersatztorhüter Felix Kielkopf auf der Bank sitzen. Aufgrund der Misere prüft der Club eine Verpflichtung des derzeit vereinslosen Kroaten Oliver Zelenika.

Anfang Trainerkandidat in Nürnberg

Mintal sagte vor seinem Debüt als Cheftrainer, es könne gut sein, dass es "zwei, drei Änderungen in der Startelf gibt". Mit der Vergangenheit wollte er sich ansonsten nicht weiter aufhalten. "Wir stehen bei 14 Punkten. Da braucht man jetzt nicht mehr rumrechnen und nachdenken, was war. Für uns zählt der Blick nach vorne und das Spiel am Sonntag", sagte der Slowake. 

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Als mögliche Dauerlösung auf dem Trainerposten gilt nach wie vor Markus Anfang. Der 45-Jährige war im Frühjahr zwei Spiele vor dem Saisonende beim damaligen Zweitligisten 1. FC Köln entlassen worden. Zum Klub in seiner Heimatstadt war er im Sommer 2018 gewechselt, nachdem er mit Holstein Kiel erst in der Relegation den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hatte. Mit Köln stand er zum Zeitpunkt seiner Entlassung auf Platz eins.

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