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Das Duell zwischen Darmstadt und Hannover endete mit 2:1
Das Duell zwischen Darmstadt und Hannover endete mit 2:1 © Getty Images
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Hannover erkennt das Ergebnis aus dem Spiel gegen den SV Darmstadt 98 nicht an. Grund für den Einspruch des Absteigers ist eine Entscheidung des Videoassistenten.

Bundesliga-Absteiger Hannover 96 erkennt die 1:2-Niederlage im Zweitliga-Punktspiel am Montag gegen Darmstadt 98 nicht an.

Fristgerecht haben die Niedersachsen am Donnerstag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Einspruch gegen die Wertung dieser Partie eingelegt.

Der Protest wird damit begründet, dass Schiedsrichter Martin Thomsen regelwidrig das vermeintliche Tor zum 2:2-Ausgleich zurückgenommen habe.

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Der Unparteiische, der kurz vor dem Schuss vom Spielball gestreift worden war, hatte seine ursprüngliche Entscheidung nach einer Intervention aus dem Kölner Videokeller revidiert.

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"Nach unserer festen Überzeugung hätte dieses Tor - auch trotz der zu Saisonbeginn erfolgten Änderung im Regelwerk - gezählt werden müssen", teilten die Niedersachsen mit.

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Tatsächlich galt der Fußball-Referee über Jahrzehnte hinweg als "Luft", mittlerweile jedoch heißt es in der neu gefassten Regel 09: "Der Ball ist aus dem Spiel, wenn er einen Spieloffiziellen berührt, aber auf dem Spielfeld bleibt und ein Team einen aussichtsreichen Angriff auslöst, der Ball direkt ins Tor geht oder der Ballbesitz wechselt."

Das DFB-Sportgericht wird in den kommenden Tagen Stellungnahmen von den Beteiligten einholen und dann über den weiteren Verlauf des Verfahrens entscheiden.

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