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Claus Vogt neben Sportvorstand Thomas Hitzlsperger
Claus Vogt neben Sportvorstand Thomas Hitzlsperger © Imago
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Der VfB Stuttgart hat einen neuen Präsidenten: Claus Vogt setzt sich bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung vor Christian Riethmüller durch.

Claus Vogt ist neuer Präsident des Zweitligisten VfB Stuttgart.

Der 50-Jährige setzte sich bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Schwaben mit 64,83 Prozent der Stimmen vor seinem Gegenkandidaten Christian Riethmüller durch.

Die beiden Anwärter waren aus ursprünglich zehn Bewerbern vom Vereinsbeirat des Bundesliga-Absteigers ausgewählt worden. Vogt folgt beim VfB auf Wolfgang Dietrich, der Mitte Juli zurückgetreten war.

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In seiner Rede vor der Wahl hatte der Unternehmer Vogt zum Zusammenhalt aufgerufen und gefordert, das Verschießen von "Giftpfeilen" müsse aufhören: "Nur weil wir in der zweiten Liga spielen, müssen wir uns doch nicht zweitklassig verhalten." Zudem müsse sich der Klub "wieder auf seine Stärken besinnen", sagte er und forderte eine Konzentration auf die Nachwuchsarbeit.

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Auch der frühere Weltmeister Guido Buchwald hatte seine Bewerbung eingereicht, war vom Gremium Ende Oktober aber nicht weiter berücksichtigt worden. Buchwald hatte seiner Enttäuschung danach freien Lauf gelassen.

"Man will in der Vereinsführung keine Fachleute mit eigener Meinung, sondern man will Opportunisten und Ja-Sager, damit man – wie in den vergangenen Jahren – ungestört weiter den Klub nach seinen Vorstellungen führen kann", schrieb er damals auf seiner Facebook-Seite.

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