vergrößernverkleinern
Fabian Klos (l.) traf für Arminia Bielefeld
Fabian Klos (l.) traf für Arminia Bielefeld © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten
teilenE-MailKommentare

Arminia Bielefeld festigt seine Tabellenführung und nutzt die Patzer der Konkurrenten eiskalt aus. Der FC St. Pauli feiert den zweiten Sieg in Serie.

Spitzenreiter Arminia Bielefeld hat die Patzer der namhaften Konkurrenten im Aufstiegsrennen genutzt und ist dem achten Aufstieg in die Bundesliga einen großen Schritt näher gekommen.(Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Ostwestfalen gewannen am 24. Spieltag der 2. Liga 1:0 (0:0) gegen den abstiegsbedrohten Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden.(Die Spiele zum Nachlesen im Ticker)

Torjäger Fabian Klos (74.) traf für die Bielefelder. Nach dem vierten Sieg in Folge hat die Arminia (50 Zähler) neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Dort rangiert der Hamburger SV (41), der VfB Stuttgart (44) liegt auf dem zweiten Rang. Beide Traditionsvereine hatten am Samstag Niederlagen kassiert.(Der Spielplan der 2. Bundesliga)

Anzeige

Intuitiv und blitzschnell: Die neue SPORT1-App ist da! JETZT kostenlos herunterladen in Apples App Store (iOS) und im Google Play Store (Android) 

Im ersten Durchgang hatten die Bielefelder große Probleme mit der Mannschaft des früheren Arminen-Trainers Rüdiger Rehm. Die defensivstarken Hessen ließen kaum Chancen der Gastgeber zu. Die Bielefelder leisteten sich zahlreiche Fehler im Spielaufbau, Wehen war bei Kontern gefährlich. Die größte Möglichkeit Bielefelds vergab Amos Pieper nach einer Ecke per Kopf (37.).

Meistgelesene Artikel

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte fiel den Bielefeldern nicht allzu viel ein, die Gäste waren der Führung näher. Mit dem torlosen Remis nach einer Stunde war die Arminia gut bedient. Dann trat Klos auf den Plan und erzielte per Kopf sein 16. Saisontor.

Dreierpacker Danny Blum hat dem VfL Bochum trotzdem nur einen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt beschert. Blum war mit seinen drei Treffern (6., Foulelfmeter/8./49.) beim 4:4 (2:2) gegen den direkten Konkurrenten SV Sandhausen erfolgreich. Philip Türpitz (90.+4, Handelfmeter) sicherte dem SVS aber einen Zähler.

Bochum-Fans mit Banner gegen Hopp

Die Saisontreffer Nummer sieben bis neun des Angreifers reichten dem VfL nicht zum ersten Heimsieg 2020. Nach dem Tor von Jordi Osei-Tutu (65.) verzögerte sich der Wiederanpfiff, weil Bochum-Fans Banner gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp zeigten. Die Aufschrift: "Ein Hurensohn wird beleidigt, ganz Deutschland schockiert. Rassismus an der Tagesordnung, nichts passiert!"

Die Highlights der Sonntagsspiele ab 19.30 Uhr in Sky Sport News HD - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

Doppelpacker Julius Biada (13. und 45.) beendete die Torflaute der Gäste nach 380 Minuten ohne eigenen Treffer. Für das 3:4 sorgte Kevin Behrens (85., Handelfmeter), ehe Türpitz die Nerven vom Punkt behielt.

Blum eröffnete den Torreigen nach einem Foul von Sandhausens Gerrit Nauber an Danilo Soares vom Punkt. Nur 135 Sekunden später war er nach einer Flanke von Osei-Tutu erneut zur Stelle. Den dritten Treffer markierte er nach einem schlimmen Fehlpass von Alexander Schirow im Aufbau.

St. Pauli siegt im Nordduell

Derweil setzt der FC St. Pauli sich langsam aus dem letzten Tabellendrittel ab. Eine Woche nach dem 2:0-Erfolg im Stadtderby beim Hamburger SV gewannen die Hanseaten gegen den VfL Osnabrück verdient mit 3:1 (2:0). Der Aufsteiger wartet damit weiterhin auf den ersten Sieg in der Rückrunde.

Jetzt aktuelle Fanartikel der 2. Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion brachte Henk Veerman die Gastgeber in der 23. Minute in Führung, der Niederländer war per Kopfball nach einer Ecke von Marvin Knoll erfolgreich. Zwölf Minuten später schloss Waldemar Sobota ein Dribbling mit einem unhaltbaren Flachschuss ab

Für die endgültige Entscheidung sorgte drei Minuten nach Wiederbeginn Dimitris Diamantakos, in seinem 100. Zweitligaspiel traf der Grieche aus sechs Metern Entfernung. In der 76. Minute war Bashkim Ajdini für Osnabrück erfolgreich. Die Niedersachsen spielten über weite Strecken gefällig mit, ihnen fehlte es jedoch vor dem Tor der Hamburger lange an der erforderlichen Durchschlagskraft.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image