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Die besseren Chancen hat vor dem letzten Spieltag der 1. FC Heidenheim
Die besseren Chancen hat vor dem letzten Spieltag der 1. FC Heidenheim © Getty Images
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In der 2. Bundesliga steht das Finale um den Aufstieg an. Der 1. FC Heidenheim ist in der Pole Position, der Hamburger SV hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben.

Spürbare Aufregung? Oder gar unruhige Nächte? Nicht bei Dieter Hecking. Vor dem wohl dramatischen Finale des Fernduells um den Relegationsplatz strahlt der erfahrene Coach des Hamburger SV Ruhe und Gelassenheit aus.

"Nein, geträumt habe ich nicht davon", sagte Hecking, dessen Team auf einen Patzer des 1. FC Heidenheim hoffen muss.

Um das Heimspiel gegen den SV Sandhausen zu gewinnen muss Hecking auf eine neu formierte Dreierkette zurückgreifen. Jordan Beyer und Timo Letschert fallen verletzt aus. Ihre Plätze nehmen Adrian Fein und Ewerton ein.

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Vorne stürmen Martin Harnik und Joel Pohjanpalo.

Ein Scheitern wäre für den gefallenen HSV nichts anderes als eine sportliche Katastrophe - doch Hecking gibt sich betont nüchtern.

"Wenn wir es schaffen, haben wir es verdient. Wenn wir es nicht schaffen, haben wir es nicht verdient", sagte der 55 Jahre alte Trainer-Routinier, dessen Team am 34. Spieltag der 2. Bundesliga den SV Sandhausen am Sonntag (ab 15.30 Uhr wie alle Zweitliga-Spiele im LIVETICKER) schlagen will.

Gleichzeitig müsste der FCH beim Spitzenreiter Arminia Bielefeld Federn lassen. Doch der einstige Außenseiter kämpft wild entschlossen um den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte.

Die Aufstellungen:

Hamburger SV: Pollersbeck - Fein, van Drongelen, Ewerton - Jung - Leibold, Hunt, Dudziak, Gyamerah - Harnik - Pohjanpalo

SV Sandhausen: Fraisl - Verlaat, Kister, Zhirov - Paqarada, Linsmayer, Taffertshofer, Diekmeier - Biada - Scheu, Behrens

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Heidenheim setzt alles auf eine Karte

Sein Team wolle die "Pole Position" nutzen, sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt am Freitag: "Es ist der letzte Spieltag, für uns geht es um alles. Und wir haben 90 Minuten und bis zur letzten Sekunde der Nachspielzeit Zeit, das Spiel für uns zu entscheiden."

Schmidt schmunzelte leicht nach seiner kleinen Anspielung auf den späten 2:1-Erfolg gegen den HSV am vergangenen Sonntag, der die Vorzeichen im Duell der beiden Kontrahenten plötzlich umkehrte.

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Wenn der FCH gewinnt, ist er sicher durch. Holt Schmidts Team einen Punkt beim feststehenden Aufsteiger aus Bielefeld, brauchen die Hanseaten einen Sieg, um noch vorbeizuziehen. Sollte der aktuelle Dritte auf der Alm verlieren, kann Heckings HSV auch mit einem Punkt noch die Entscheidungsspiele um das Bundesliga-Ticket erreichen.

Doch derartige Rechenspiele will Hecking nicht anstellen.

Gibt Bielefeld Vollgas?

"Ich werde der Mannschaft abverlangen, dass sie Charakterstärke zeigt und das Spiel gewinnt", sagte der HSV-Trainer, der vor der aktuellen Saison an die Elbe gezogen war. Zuvor hatte der HSV am Ende seiner ersten Zweitligasaison leichtfertig den Aufstieg verspielt.

Sollte sich nun noch einmal eine Chance ergeben, wollen die Hanseaten zupacken.

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Hecking ist sich ziemlich sicher, dass es Bielefeld trotz des lange erreichten Ziels den Heidenheimern schwer machen wird. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie die Beine hochlegen", sagte er.

So empfindet auch Schmidt. "Bielefeld ist seit 15 Spielen ungeschlagen, der absolut berechtigte Meister", sagte der FCH-Trainer. Die theoretische Chance, sogar den drei Punkte und elf Tore besseren VfB Stuttgart auf Platz zwei einzuholen, spielt in Schmidts Gedanken keine Rolle. Er hat die Relegation im Blick.  

So können Sie den letzten Spieltag der 2. Bundesliga live verfolgen:

TV: Sky
Stream: Sky
Liveticker: SPORT1.de und SPORT1 App

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