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Hamburg - Zweitligist Hamburger SV schließt auch das zehnte Geschäftsjahr in Serie mit einem Fehlbetrag ab. Der Traditionsklub begründet das diesmal aber vor allem mit Corona.

Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat auch das zehnte Geschäftsjahr in Serie mit einem Millionen-Minus abgeschlossen. Wie der Verein am Freitag bekannt gab, lag der Fehlbetrag für 2019/20 bei 6,7 Millionen Euro nach 8,0 Millionen im Vorjahr. 

Der Umsatz sank vor allem coronabedingt um 24,1 Prozent auf 95,7 Millionen Euro. Für das laufende Jahr wird ein Rückgang um weitere 35 Prozent erwartet. 

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"Allein die Erträge aus dem Spielbetrieb blieben durch die fünf Heimspiele ohne Zuschauer 6,5 Millionen hinter der Erwartung zurück", sagte Vorstand Frank Wettstein: "Mit den ausbleibenden weiteren Erlösen rund um die Spieltage beträgt der Umsatzausfall pro Geisterspiel damit rund 1,5 Millionen."

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Durch Kurzarbeit, Gehaltsverzichte und aufgrund des verpassten Saisonziels eingesparte Prämien sei der Personalaufwand zwar um 3,7 Millionen Euro gesunken.

"Die coronabedingten Auswirkungen auf den Jahresabschluss liegen insgesamt aber oberhalb von 6,0 Millionen", sagte Wettstein.

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