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Jonas Meffert muss mit Holstein Kiel eine bittere Pleite hinnehmen
Jonas Meffert muss mit Holstein Kiel eine bittere Pleite hinnehmen © Imago
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Holstein Kiel kassiert nach dem sensationellen Erfolg gegen den FC Bayern einen Rückschlag in der 2. Bundesliga. Jahn Regensburg landet einen Big Point im Abstiegskampf.

Auf die große Sensation folgt die Enttäuschung bei Holstein Kiel. (Die Sonntagsspiele der 2. Bundesliga im LIVETICKER zum Nachlesen)

Nach dem sensationellen Pokal-Coup gegen den FC Bayern verlieren die Störche in der 2. Bundesliga mit 2:3 (0:2) gegen den Karlsruher SC und verpassen damit den Sprung auf Rang zwei der Tabelle. (Service: TABELLE der 2. Bundesliga)

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Damit trifft die Kieler der Fluch der Bayern-Bezwinger.

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In den letzten Jahren war es immer wieder auffällig, dass Klubs, die den deutschen Rekordmeister schlugen, danach eine Negativserie hinnehmen mussten. Zuletzt hatte das die TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt erwischt. In den nächsten Wochen hat Kiel allerdings die Möglichkeit, eine solche Serie zu verhindern.

Serra: "Unsere eigene Dummheit"

Die Gäste gingen schon nach sechs Minuten durch einen Distanzschuss von Philip Heise in Führung. Sekunden vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Lasse Koslowski war Marco Thiede mit einem sehenswerten Schuss in den rechten Torwinkel für den KSC erfolgreich.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Druck auf das Tor der Badener, doch die Hintermannschaft von KSC-Trainer Christian Eichner stand lange stabil.

Im Schlussspurt glich dann aber Janni-Luca Serra mit einem Doppelpack (60., 78.) aus. KSC-Torhüter Marius Gersbeck verhinderte mit mehreren Paraden weitere Gegentreffer, ehe Robin Bormuth (85.) zum Sieg der Gäste traf.

"Das war eine Wahnsinns-Woche", resümierte Doppeltorschütze Serra bei Sky: "Es hat heute jeder gesehen, dass wir gerade in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft waren. Aber wenn du drei Tore kassierst, dann ist es schwer ein Spiel zu gewinnen. Das haben wir selbst verschuldet und es ist unsere eigene Dummheit. Wie wir bei den Toren verteidigt haben, das ist einfach schlecht."

Heidenheim setzt Heimserie fort

Dank seiner beeindruckenden Heimstärke ist der 1. FC Heidenheim in der 2. Fußball-Bundesliga wieder in der Spur. Eine Woche nach dem 0:4-Debakel beim SV Sandhausen bezwang das Team von Trainer Frank Schmidt am 16. Spieltag Darmstadt 98 mit 3:0 (0:0). Durch die Tore von Christian Kühlwetter (49.), Patrick Mainka (59.) und Denis Thomalla (84.) ist Heidenheim nun seit 22 Heimspielen ungeschlagen. (Service: SPIELPLAN der 2. Bundesliga)

"Wir haben noch nicht einmal die Hinrunde vorbei, deswegen heißt es: Vollgas weitergehen", mahnte Heidenheims Matchwinner Kühlwetter am Sky-Mikrofon: "Für uns ist es jetzt auch auswärts mal wieder wichtig."

Die letzte Niederlage des FCH im eigenen Stadion datiert vom 6. Oktober 2019 (2:3 gegen den VfL Bochum). Mit 25 Punkten liegen die Heidenheimer fünf Zähler hinter Relegationsplatz drei, Darmstadt (18) muss sich nach der dritten Niederlage in Folge hingegen nach unten orientieren.

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Heidenheim kam schwungvoll in die Partie, nach einer Viertelstunde übernahmen aber die Gäste die Kontrolle. Erst klärte Kühlwetter einen Kopfball von Immanuel Höhn (30.) auf der Linie, auf der Gegenseite lenkte Lilien-Keeper Marcel Schuhen einen Kopfball von Kühlwetter (41.) stark über die Latte.

Heidenheim konnte sich nach dem Seitenwechsel aber auf seine Standards verlassen. Erst durfte Kühlwetter nach einem Eckball über sein zehntes Saisontor jubeln, zehn Minuten später traf Mainka nach einem Freistoß. Auch die Einwechslung des Kölner Neuzugangs Christian Clemens (70.) brachte bei Darmstadt nicht mehr genügend Schwung.

Regensburg landet Big Point

Jahn Regensburg ist in der 2. Fußball-Bundesliga ein Befreiungsschlag gelungen. Die Oberpfälzer gewannen das Duell gegen den SV Sandhausen mit 3:1 (0:1) und beendeten damit eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg. 

Nach der frühen Führung der Gäste durch den sechsten Saisontreffer von Daniel Keita-Ruel (6.) drehten Jann George mit einem Doppelpack (58./68.) und Sebastian Stolze (63.) etwas überraschend innerhalb von zehn Minuten das Spiel. 

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Bis zum Ausgleichstreffer hatte Regensburg trotz optischer Überlegenheit kaum für Gefahr sorgen können. Die Sandhäuser wiederum waren nach einem schönen Pass von Nils Röseler auf Keita-Ruel in Führung gegangen, danach besaßen sie weniger Spielanteile, aber die besseren Chancen, etwa durch Angreifer Alexander Esswein (39./41.). Eine knappe Stunde verteidigten die Gäste darüber hinaus sehr konsequent und erfolgreich.

Nach dem Ausgleich, der mehr oder weniger aus dem Nichts fiel, kippte das Spiel komplett. Der Jahn war mit einem Mal drückend überlegen und nutzte die Missgeschicke in der Sandhäuser Abwehr kaltschnäuzig aus. Die Gäste versuchten sich danach erfolglos an einer Aufholjagd. Beste Chance zum Anschlusstreffer war ein Freistoß von Röseler (74.), der knapp über das Tor ging.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

 

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