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Simon Zoller erzielte den entscheidenden Treffer gegen Regensburg
Simon Zoller erzielte den entscheidenden Treffer gegen Regensburg © Imago
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Der VfL Bochum feiert in der 2. Bundesliga den dritten Sieg in Serie und springt auf Rang zwei. Hannover jubelt dank Ducksch, auch Paderborn gewinnt.

Der VfL Bochum darf weiter vom Aufstieg träumen!

Die Bochumer jubelten dank der Tore von Simon Zoller und Thomas Eisfeld spät und besiegten den SSV Jahn Regensburg mit 2:0. Das Team von Thomas Reis nutzte die Ausrutscher der Konkurrenz und sprang durch den dritten Erfolg in Serie auf Rang zwei in der 2. Bundesliga. (Jahn Regensburg - VfL Bochum: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Mit 29 Punkten zog Bochum an Holstein Kiel (29) vorbei und rückte zudem ganz nah an Spitzenreiter Hamburger SV (30) heran. Beide Konkurrenten hatten am Wochenende nur Unentschieden gespielt.

Zoller erlöst Bochum

Zoller (80.) erlöste Bochum mit seinem achten Saisontreffer nach vielen vergebenen Möglichkeiten. Thomas Eisfeld (90.+5) legte spät nach. Nach einem Foul vor dem Strafraum nutzte der VfL die Schläfrigkeit des Jahn und führte den Freistoß schnell aus, Zoller bewahrte vor dem Tor die nötige Ruhe.

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Bochum hatte schon zu Spielbeginn gleich die Kontrolle übernommen und durch Zoller die erste Großchance zur Führung (20.), doch der VfL-Torjäger schoss Alexander Meyer im Jahn-Tor aus kurzer Distanz an. Auch in der Folge kam das Team von Reis immer wieder zu guten Gelegenheiten, agierte aber zu fahrlässig im Abschluss. (Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Regensburg dagegen brachte im ersten Durchgang nicht einen gefährlichen Torschuss zustande. Erst nach der Pause wurden die Gastgeber aktiver, kamen aber meist über Ansätze nicht hinaus. Vieles deutete auf ein torloses Remis hin, in der Schlussphase war Bochum aber wacher.

Hannover jubelt dank Ducksch

Hannover 96 zeigt sich im neuen Jahr weiter in guter Form. (Darmstadt 98 - Hannover 96: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Dank Doppelpacker Marvin Ducksch haben die Niedersachsen ihre jahrzehntelange Durststrecke gegen Darmstadt 98 beendet. 96 gewann mit 2:1 (1:0) bei den Lilien und beendeten damit auch eine jahrzehntelange Durststrecke gegen Darsmtadt. Nach dem schwachen Saisonstart nähert sich Hannover langsam den eigenen Ansprüchen an.

"Wir haben es nicht konsequent gespielt, das muss man sagen", monierte Lilien-Trainer Markus Anfang. Ducksch (45. und 50.) traf für den Aufstiegsaspiranten, der zehn Punkte aus den vergangenen vier Partien geholt hat und in der Tabelle weiter nach oben klettert. Hannover feierte den ersten Sieg gegen Darmstadt seit 1992, bei den Hessen hatte 96 zuletzt 1984 gewonnen. An der Lilien-Niederlage änderte auch das Tor von Aaron Seydel (68.) nichts.

Das Geisterspiel am Böllenfalltor hatte in den ersten Minuten kaum Höhepunkte zu bieten. Vor beiden Toren passierte bis zur Mitte der ersten Hälfte so gut wie nichts. Erst in der 30. Minute sorgte Ducksch für Gefahr. Kurz vor der Pause traf der Angreifer per Freistoß zum siebten Mal in der laufenden Saison.

Nach der Pause drängte Hannover auf die Vorentscheidung. Neben dem achten Saisontor von Ducksch hätten die Gäste noch weitere Treffer erzielen können. Darmstadt wurde nach rund einer Stunde stärker. Seydel machte die Partie wieder spannend, danach lag der Ausgleich in der Luft.

Paderborn festigt Verfolgerplatz

Der SC Paderborn hat seinen Platz in der Verfolgergruppe gefestigt. Der Absteiger bezwang Erzgebirge Aue mit 2:1 (1:1) und hat mit nun 21 Punkten sechs Zähler Rückstand auf den Relegationsrang. Ein frühes Tor von Sven Michel (5., nach Videobeweis) und ein Treffer von Julian Justvan (57.) bescherten dem SCP den sechsten Saisonsieg.

Florian Krüger (6.) gelang nur Sekunden nach Michels Tor der zwischenzeitliche Ausgleich. Aue hat nach der Niederlage nur noch einen Zähler mehr auf dem Konto als Paderborn. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Nach dem Ausgleichstreffer blieb Paderborn hartnäckig und drängte auf die erneute Führung. Chima Okoroji (19.) traf mit seinem Freistoß die Latte, gegen die zuvor in der zweiten Minute bereits Dennis Srbeny geköpft hatte. Das zweite Tor des SCP fiel aber über Umwege: Nach einem Durcheinander im Auer Strafraum traf Justvan mit einem Flachschuss aus zwölf Metern.

Das Spiel blieb spannend, beide Teams hielten sich nicht lange auf und spielten nach vorne. Srbeny (75.) hätte den dritten Paderborner Treffer nachlegen können, scheiterte aber an Aue-Torhüter Martin Männel.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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