vergrößernverkleinern
Fortuna Düsseldorf unterlag Heidenheim
Fortuna Düsseldorf unterlag Heidenheim © Imago
Lesedauer: 4 Minuten
teilenE-MailKommentare

München - Die Fortuna verliert in der 2. Bundesliga den Anschluss an die Aufstiegsränge. Diesmal unterliegt Düsseldorf beim Angstgegner. Nürnberg kann sich nicht befreien.

Fortuna Düsseldorf hat im Kampf um die Aufstiegsränge am 23. Spieltag der 2. Bundesliga einen weiteren Dämpfer hinnehmen müssen.

Die Rheinländer mussten sich beim 1. FC Heidenheim mit 2:3 (0:1) geschlagen geben, obwohl sie zuvor gleich zweimal einen Rückstand aufgeholt hatten. 

Damit haben die Düsseldorfer in den vergangenen sieben Ligaspielen nur ein einziges Mal den Platz als Sieger verlassen, der Rückstand auf die SpVgg Greuther Fürth auf dem Relegationsplatz beträgt mittlerweile sieben Punkte. (2. Bundesliga: Die Tabelle)

Anzeige

Die Highlights der Sonntagsspiele ab 19 Uhr in Sky Sport News HD - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

Heidenheim zieht an Düsseldorf vorbei

Doppel-Torschütze Tim Kleindienst (72./83.) und Kevin Sessa (20.) trafen für den FCH, der in der Tabelle an den nun punktgleichen Düsseldorfern vorbeigezogen ist.

Meistgelesene Artikel

Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler wartet seit mittlerweile sechs Jahren auf einen Sieg in Heidenheim. Daran änderten auch die Tore von Marcel Sobottka (63.) und Kristoffer Peterson (76.) nichts.

Beim Geisterspiel auf der Ostalb passierte in der Anfangsphase nicht allzu viel. Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz, Düsseldorf lauerte auf Konter. Chancen konnte sich kein Team in der ersten Viertelstunde erarbeiten. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

Fortuna übernimmt in Hälfte 2 Initiative

In der 20. Minute wurde die Passivität der Gäste bestraft. Sessa nutzte die erste Gelegenheit der Partie. Auch nach dem Rückstand kam bis zum Ende der ersten Hälfte viel zu wenig von dem Erstliga-Absteiger. (2. Bundesliga: Spielplan und Ergebnisse)

Zu Beginn des zweiten Durchgangs übernahmen die Düsseldorfer die Initiative. Der Ausgleich für die Fortuna lag in der Luft, in der 63. Minute traf Sobottka dann auch sehenswert per Direktabnahme. Nach dem Treffer drängten die Rheinländer auf den Sieg und erarbeiteten sich einige Großchancen. 

Den Treffer markierte aber Kleindienst auf der Gegenseite. Kurz darauf war Peterson dank der gnädigen Mithilfe von FCH-Torwart Kevin Müller erfolgreich, Kleindienst brachte Heidenheim zum dritten Mal in Führung.

Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden 

Nürnberg hält Braunschweig auf Distanz

In Duell zwischen zwei echten Traditionsvereine gab es keinen Sieger.

Der 1. FC Nürnberg musste sich mit einem torlosen Remis gegen Eintracht Braunschweig begnügen und verpasste damit einen Big Point im Abstiegskampf. Durch das sechste sieglose Heimspiel in Serie bleibt der Vorsprung auf die Abstiegsränge bei sechs Punkten.

Bei Braunschweig bleibt die Lage angespannt. Der Druck vor dem anstehenden Kellerduell gegen den SV Sandhausen am kommenden Sonntag ist trotz des Remis in Nürnberg sogar noch gestiegen.

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Kaum Chancen für Club und Löwen

Beide Teams lieferten sich von Beginn an ein umkämpftes Spiel, spielerisch blieb dabei viel auf der Strecke. Nach zunächst ausgeglichenem Spielverlauf agierte der Club nach einer halben Stunde druckvoller. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

Chancen konnten die Franken aber kaum herausspielen. Die Ausnahme war ein Schuss von Nikola Dovedan (40.), den Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic parierte. Auch Braunschweig schaffte es kaum, für Gefahr zu sorgen. Die beste Möglichkeit vor der Pause vergab Dong-won Ji bei einem Kopfball (2.).

Nach dem Wechsel änderte sich wenig. Der FCN und die Löwen waren redlich bemüht. Doch das letzte Risiko und die nötige Entschlossenheit fehlte in vielen Aktionen. Deshalb gab es wenig Strafraumszenen. Bei einer der wenigen rettete der Nürnberger Lukas Mühl in höchster Not gegen Marcel Bär (77.).

Sandhausen gewinnt Krisen-Duell

In der dritten Partie des Tages setzte sich der SV Sandhausen mit 3:0 (1:0) gegen den VfL Osnabrück durch. Sandhausen ist im Abstiegskampf damit der große Gewinner des 23. Spieltages. 

Das Team von Interimstrainer Gerhard Kleppinger kletterte durch den Sieg im Kellerrang auf den Relegationsrang. Sandhausen profitierte dabei von einer frühen Roten Karte für Adam Susac nach einer Notbremse gegen Kevin Behrens. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

Zwei verwandelte Strafstöße durch Alexander Esswein (6.) und Behrens (63.) sowie das 3:0 durch Philipp Klingmann (88.) machten den Sieg perfekt. Der verschossene Elfmeter von Patrick Schmidt (90.) konnte der Gastgeber leicht verschmerzen.

Für Osnabrück geht die Talfahrt dagegen auch unter Interimstrainer Florian Fulland weiter, der VfL hat die letzten neun Spiele alle verloren, der letzte Sieg datiert sogar vom 3. Januar (2:1 gegen Kiel).  

---

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

Nächste Artikel
previous article imagenext article image