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Tim Leibold trifft hier für den Hamburger SV zum 1:0 gegen Heidenheim
Tim Leibold trifft hier für den Hamburger SV zum 1:0 gegen Heidenheim © Imago
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München - Dem Hamburger SV gelingt der Sprung an die Spitze der 2. Bundesliga. Zu verdanken ist das HSV-Kapitän Tim Leibold. Braunschweig verpasst einen Befreiungsschlag.

Der Hamburger SV hat dank Kapitän Tim Leibold zumindest vorübergehend die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga übernommen.

Der HSV setzte sich nach einer souveränen Vorstellung verdient mit 2:0 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim durch. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Im Hamburger Volkspark avancierte Leibold zum Mann des Tages. Der nach einer Rotsperre zurückgekehrte Kapitän traf per Kopf (15.) und mit rechts (50.). Nach zuvor schwierigen Wochen feierten die Rothosen den zweiten 2:0-Sieg in Folge.

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Die Hamburger übernehmen durch den Sieg mit 49 Punkten die Tabellenführung vor dem VfL Bochum, der mit einem Sieg am Montag bei Fortuna Düsseldorf diese aber wieder zurückerobern kann. Verfolger Heidenheim verpasste es derweil, im Aufstiegsrennen Boden gutzumachen. (Tabelle der 2. Bundesliga)

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HSV auch ohne Terodde klar überlegen

Auch das Fehlen des mit 20 Saisontoren erfolgreichsten HSV-Spielers Simon Terodde, der am Dienstag positiv auf Corona getestet worden war, machte sich kaum bemerkbar.

"Wenn Simon ausfällt, können wir das auffangen. Das ist wichtig zu sehen", sagte Aaron Hunt, der beim 1:0 die Vorlage gegeben hatte, bei Sky: "Wir haben von der ersten Minute an reifen Fußball gespielt, sehr dominant. Wir haben völlig verdient 2:0 gewonnen und hätten vielleicht sogar noch das eine oder andere Tor machen müssen."

Tatsächlich war der HSV besonders vor der Pause klar überlegen. Nach Leibolds Kopfballtreffer hätte Sonny Kittel in der 36. Minute auf 2:0 erhöhen müssen, traf völlig freistehend aber nur die Oberkante der Latte. (Die Partie im Ticker zum Nachlesen)

Dennoch zeigte sich der HSV eine Woche nach dem erlösenden 2:0 im Topspiel beim VfL Bochum, dem fünf Begegnungen ohne Sieg vorausgegangen waren, wie befreit. Nach der Pause sorgte Leibold schnell für klare Verhältnisse.

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Braunschweig verpasst Befreiungsschlag

Eintracht Braunschweig verpasste derweil einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf und musste sich mit einem 1:1-Remis gegen Darmstadt begnügen.

Victor Palsson (13.) hatte die Lilien in Führung gebracht, Nick Proschwitz (17., Foulelfmeter) glich aus. Allerdings scheiterte Proschwitz in der 25. Minute mit einem Handelfmeter an Darmstadt-Keeper Marcel Schuhen und verpasste den 2:1-Führungstreffer.

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Auch in der zweiten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts. Darmstadt blieb immer wieder mit Kontern gefährlich, Braunschweig versuchte, das Spielgeschehen durch mehr Ballbesitz zu dominieren, bekam die Lilien aber nicht gänzlich unter Kontrolle.

Braunschweig liegt nach dem Remis mit 26 Punkten weiter auf Rang 15 in der Tabelle, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt aktuell drei Punkte.

Aue vergrößert Abstiegssorgen bei Sandhausen

Erzgebirge Aue sprang in die obere Tabellenhälfte und vergrößerte zeitgleich die Abstiegssorgen des SV Sandhausen. Die Veilchen setzten sich mit 2:0 (0:0) gegen den Tabellenvorletzten der 2. Bundesliga durch.

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Florian Krüger (54.) erzielte das 1:0 für den FC Erzgebirge, der sich auf Rang acht verbesserte. Pascal Testroet (69.) machte alles klar für die Hausherren. Die gastgebenden Sachsen konnten damit nach drei Spielen ohne Sieg wieder dreifach punkten

Für die Sandhäuser stehen dagegen weiter erst drei Auswärtszähler in dieser Saison zu Buche. Der SVS hat 22 Punkte auf dem Konto und belegt weiterhin Platz 17. 

Insgesamt wartet Sandhausen gegen Aue seit fünf Partien auf einen Sieg und holte dabei nur einen Zähler. Bereits das Hinspiel hatte Aue mit 4:1 gewonnen. 

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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