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Osnabrück holte nach neun Spielen wieder einen Punkt
Osnabrück holte nach neun Spielen wieder einen Punkt © Imago
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Karlsruhe und Nürnberg - Mit neuem Trainer hat der VfL Osnabrück seine Horrorserie in der 2. Bundesliga beendet. Im zweiten Sonntagsspiel verpasst der KSC den Anschluss an die oberen Plätze.

Die 2. Fußball-Bundesliga ist durch corona-bedingte Spielabsagen mächtig durcheinandergewirbelt worden - doch noch rollt in den meisten Stadien der Ball.

Dabei stand am Sonntag der Kampf um den Klassenerhalt im Vordergrund. Ein Befreiungsschlag gelang keinem der betroffenen Teams. (Tabelle der 2. Bundesliga)

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Neuer Trainer führt Osnabrück zum Punkt

Der VfL Osnabrück beendete mit dem neuen Trainer Markus Feldhoff immerhin seine Horrorserie. Nach neun Niederlagen in Serie holte der VfL im Kellerduell beim 1. FC Nürnberg durch ein 1:1 (0:0) immerhin einen wichtigen Punkt. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

Die Lage im Abstiegskampf bleibt für die Niedersachsen aber weiter prekär. Der Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge beträgt weiterhin nur einen Zähler.

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Dabei erwischte Osnabrück  einen vielversprechenden Start. Christian Santos vergab bereits in der 3. Minute die große Chance zur Führung. Das war's dann vor dem Wechsel abgesehen von einem Weitschuss des Ex-Nürnbergers Sebastian Kerk (38.) aber auch schon an Höhepunkten.

Schäffler beendet Torlos-Serie

Nach der Pause erhöhte Nürnberg den Druck, Manuel Schäffler gelang in der 61. Minute die Führung. Zuvor hatte der Angreifer sechs Spiele in Folge nicht getroffen. Danach verpasste Borkowski (67.) die Vorentscheidung.

Der kurz zuvor eingewechselte Marc Heider glich aus (73.) und sorgte für einen halbwegs positiven Einstand von Feldhoff beim VfL.

Die Franken blieben dagegen auch im sechsten Heimspiel in Folge ohne Sieg. Nach dem verpassten Befreiungsschlag muss der FCN weiter zittern.

KSC verpasst Anschluss an die Spitze

Eintracht Braunschweig erkämpfte sich beim 0:0 beim Karlsruher SC immerhin einen Punkt. Trotz zuletzt vier Spielen ohne Niederlage bleiben die Niedersachsen aber weiter im Tabellenkeller.

Der KSC verliert derweil die Rückkehr in die Bundesliga nach zwölf Jahren Abstinenz aus den Augen. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

"50 Punkte sind ein sehr realistisches Ziel für uns", sagte der gesperrte KSC-Kapitän Jerome Gondorf vor dem Anpfiff bei Sky: "Das Thema Aufstieg beschäftigt uns überhaupt nicht."

Beim Geisterspiel im Wildpark waren die Gäste in der Anfangsphase die Mannschaft mit den deutlich besseren Chancen. Eine Führung nach einer Viertelstunde wäre für die Elf von Trainer Daniel Meyer durchaus verdient gewesen.

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Mitte der ersten Hälfte kamen die Karlsruher immer besser in die Begegnung und waren ihrerseits dem ersten Treffer nahe.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde Braunschweig wieder aktiver. Der Südkoreaner Dong-Won Ji vergab die bis dahin beste Gelegenheit (55.). Die Eintracht-Führung lag in dieser Phase in der Luft.

Kein KSC-Elfer durch VAR-Entscheidung

Kurz vor dem Ende der Partie wurde es nochmal chaotisch. Schiedsrichter Florian Heft entschied nach einem Zweikampf zwischen Braunschweigs Nico Klaß und Karlsruhes Marco Thiede in der 88. Minute auf Elfmeter für den KSC. Nach einigen Minuten wurde dieser jedoch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung vom Videoassistenten zurückgenommen.

Positive Corona-Fälle bei Aufstiegsaspirant Holstein Kiel und Hannover 96 hatten am 25. Spieltag zu Spielabsagen geführt. Für beide Mannschaften wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. (Spielplan/Ergebnisse der 2. Bundesliga)

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mit Sportinformationsdienst (SID)

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