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Daniel Thioune glaubt an sein Team
Daniel Thioune glaubt an sein Team © FIRO/FIRO/SID
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Fünf Spiele, drei Punkte, kein Sieg: Trainer Daniel Thioune vom Hamburger SV gibt sich trotz der Leistungsdelle im Aufstiegskampf kämpferisch.

Fünf Spiele, drei Punkte, kein Sieg: Trainer Daniel Thioune vom Hamburger SV gibt sich trotz der Leistungsdelle seines Teams im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga kämpferisch. "Ich gehe keinen Deal ein, was den dritten Platz betrifft", sagte Thioune nach dem 1:1 (1:1) im kleinen Nordderby gegen den direkten Konkurrenten Holstein Kiel am Montagabend: "Wir sind von unserer Qualität her in der Lage, wieder zu klettern."

Der HSV konnte keines der letzten fünf Ligaspiele gewinnen und belegt zurzeit den Relegationsplatz. Zehn Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand auf Aufstiegsrang zwei, den die Kieler belegen, drei Punkte. Zu Spitzenreiter VfL Bochum sind es inzwischen fünf Zähler.

Den Hamburgern wurde am Montagabend im Volksparkstadion ihre schlechte Chancenverwertung zum Verhängnis. Trotz zahlreicher guter Möglichkeiten reichte es nur zum Ausgleichstreffer durch Simon Terodde (23.), der sein 20. Saisontor erzielte. Jae-sung Lee hatte die Kieler zuvor mit einem Kopfball in Führung gebracht (8.).

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"Wir müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, den Ball nicht über die Linie gedrückt zu haben. Wir haben leider Gottes sehr viel liegengelassen", sagte Thioune. Der Vortrag seiner Mannschaft habe ihm aber "gefallen. Die Ergebnisse werden sich einstellen."

HSV und Kiel sind beide schon am Freitag (jeweils 18.30 Uhr/Sky) wieder gefordert. Holstein spielt beim Tabellensechsten 1. FC Heidenheim, die Hamburger treten zum nächsten Topspiel beim VfL Bochum an. "Wir wissen, dass wir wenig Zeit zur Regeneration haben", sagte Thioune: "Die Jungs können aber laufen und marschieren. Die Akkus sind dann wieder voll."

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