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Simon Terodde trifft, aber HSV muss trotzdem zittern
Simon Terodde trifft, aber HSV muss trotzdem zittern © FIRO/FIRO/SID
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Im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen.

Im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen Darmstadt 98 erlitt der Tabellenzweite trotz phasenweiser Überlegenheit eine überraschende 1:2 (0:0)-Heimpleite. Die Lilien, die seit fast 40 Jahren nicht mehr im Volkspark verloren haben, machten einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. 

Erich Berko (51.) und Serdar Dursun mit seinem 17. Saisontor (60.) sorgten für den  vierten Sieg der Darmstädter in den vergangenen fünf Auswärtsspielen beim HSV. Jeremy Dudziak gelang nur noch der Anschlusstreffer (77.).

Die Hamburger bleiben vorerst mit 50 Punkten Tabellenzweiter, weil der Verfolger SpVgg Greuther Fürth am Freitag wegen der Corona-Quarantäne des SV Sandhausen zum Zuschauen verurteilt war. Am kommenden Wochenende muss der HSV pausieren. Auch sein Auswärtsspiel in Sandhausen ist verlegt worden.

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Gegen tief stehende Gäste taten sich die Hamburger sehr schwer. Trotz viel Ballbesitz hatten die Gastgeber Probleme, hochkarätige Torchancen herauszuspielen. Zunächst scheiterte Manuel Wintzheimer an 98-Torwart Marcel Schuhen (20.). Auf der Gegenseite setzte Victor Palsson eine Kopfball knapp über das HSV-Tor (24.). Die beste Möglichkeit zur Führung in der ersten Halbzeit hatte Torjäger Simon Terodde, dessen Schuss aus kurzer Distanz Schuhen mit dem Fuß abwehrte (45.+1).

Auch kurz nach der Pause hatte Terodde das Hamburger 1:0 auf dem Fuß (48.), doch das erste Tor fiel drei Minuten später auf der anderen Seite: Nach einem weiten Abschlag von Schuhen passte Mathias Honsak in die Mitte, Berko vollendete. Noch bitterer für den HSV war das 0:2 - Dursun fiel der Ball nach einer abgefälschten Hereingabe vor die Füße.

Nach dem Anschlusstor hatten die Gastgeber mehrmals die Chance zum Ausgleich, doch das Darmstädter Abwehrbollwerk hielt stand.

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