vergrößernverkleinern
Jürgen Machmeier hat eine Idee
Jürgen Machmeier hat eine Idee © Imago
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Der 2. Bundesliga droht nach mehreren Coronafällen ein Terminchaos, der Präsident des SV Sandhausen bringt daher eine Relegations-Absage ins Spiel.

Weil der 2. Fußball-Bundesliga nach mehreren Coronafällen und Spielabsagen ein Terminchaos droht, hat der Präsident des SV Sandhausen eine Absage der Relegation ins Spiel gebracht. "Vielleicht gibt es dann auch keine Relegation, bevor wir dann mittendrin eine Runde abbrechen", sagte Jürgen Machmeier im Deutschlandfunk und machte sich für kreative Lösungen stark.

Man müsse "mit ein bisschen Fantasie überlegen, wie man die Saison bis Ende Mai, Anfang Juni - das ist ja unsere Deadline - zu Ende spielt", sagte Machmeier Grundsätzlich hätten jedoch alle Klubs ein Interesse daran, die Runde regulär zu beenden.

Der Tabellenvorletzte Sandhausen hatte sich vor dem Wochenende ebenso wie der Karlsruher SC und Holstein Kiel in Quarantäne begeben müssen. Besonders für Kiel wird es eng: Die Störche müssen nach dem 20. April noch drei Ligaspiele nachholen und zudem am 1. Mai ihr Halbfinale im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund absolvieren. Der letzte Spieltag ist für den 23. Mai vorgesehen, die Relegationsspiele zur Bundesliga sind für den 26. und 29. Mai geplant.

Anzeige

Machmeier geht auch davon aus, dass es noch mehr Coronafälle geben wird, "weil die Mutante sehr aggressiv ist". Daher kann sich der Präsident auch vorstellen, dass sich die Mannschaften für die Endphase in eine Art Teamquarantäne begeben. "Die Spieler in den ersten drei Ligen verdienen sehr viel Geld, die Familien leben vom Fußball. Da müssen wir auch persönliche und private Einschränkungen hinnehmen", so Machmeier.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte unter der Woche verkündet, vorerst auf verpflichtende Quarantäne-Trainingslager zur Absicherung des Spielbetriebs der Bundesliga und 2. Liga zu verzichten.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image