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Woche für Woche diskutieren Funktionäre und Journalisten im Volkswagen Doppelpass über das aktuelle Fußball-Geschehen. Dabei sind in den vergangenen Jahren einige legendäre Sprüche zusammengekommen.

SPORT1 hat die besten zusammengestellt:

Udo Lattek über Uli Hoeneß:
"Wer Uli kennt, weiß, dass er geladen ist bis oben hin. Es fehlt nur noch einer, der mit der Nadel rein piekst, dann fliegt er weg."

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Uli Hoeneß (damaliger Manager des FC Bayern) über Lothar Matthäus:

"Solange Karl-Heinz Rummenigge und ich in diesem Verein etwas zu sagen haben, wird der nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion."

Rudi Assauer (damaliger Manager von Schalke 04) auf die Frage, ob er eine Schalker Meisterschaft noch als Alterspräsident miterleben würde:

"Herr Wontorra, ich weiß nicht, ob sie heute Morgen schon in den Spiegel geguckt haben. (?) Erstens sind Sie 20 Jahre jünger als ich und sehen 40 Jahre älter aus als ich. Und in der Tat werde ich es noch erleben, dass Schalke 04 in den nächsten Jahren Meister wird. Die Frage sei erlaubt, ob Sie dann noch auf dem Stuhl hier sitzen."

Uli Hoeneß zu den Eskapaden von Oliver Kahn:

"Ich bin jeden Morgen in das Büro gefahren und habe mich gefragt: Hat er eine Bank ausgeraubt? Hat er jemanden umgebracht? Nein, er hat mal Golf gespielt, als wir ein Spiel hatten. Er hat mal in einer Disco bis halb sechs gemacht, was jeder in seinem Leben auch schon mal gemacht hat. Er ist dafür bestraft worden, und das hat sich auch. Und mehr hat er nicht gemacht."

Robert Wieschemann (damaliger Aufsichtsratsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern):

 "Wir haben alle ein Defizit an Durchblick und wir sind total be..." - Rudolf Brückner: "...beschränkt, in der Überlegung, was Fußball angeht?" - Wieschemann: "Ja."

Udo Lattek über den Abschied des damaligen Bayern-Trainers Ottmar Hitzfeld:

"Ich war ein großer Trainer, er war es bis gestern auch. Aber um die Fakten mal auf den Tisch zu legen: Ottmar ist sieben Mal Deutscher Meister geworden, ich acht Mal. Es ist schade, dass eine solch große Trainer-Persönlichkeit schon so früh abtritt. Aber ich bin auch froh, denn jetzt kann er mich nicht mehr einholen."

Rudi Assauer zum Journalisten Heiko Buschmann:

 "Wenn Sie auf allen Pressekonferenzen zugehört hätten - ab und zu tun Sie das ja -, und wenn Sie die Haare kürzer schneiden, dann sind die Ohren auch freier: Wir haben immer gesagt, aus der Anleihe wird nicht ein Euro in einen Spieler investiert. Und dabei bleibt es. Und das haben wir bis heute nicht getan."

Hans Meyer (damaliger Trainer von Borussia Mönchengladbach) während einer Live-Schaltung, bei der er die Fragen nicht versteht:
"Habt ihr das Hörgerät vom Bayerischen Rundfunk?"

Udo Lattek:

"Der Linienrichter hatte schon dreimal abseits gewunken. Kalle Rummenigge war ja schnell, aber es war dreimal kein Abseits. Da bin ich zum Linienrichter hingegangen und habe gesagt: 'Wenn Sie nochmal Abseits winken, nehme ich Ihnen die Fahne und haue Ihnen eine über den Schädel.' Dann war Kalle Rummenigge drei Meter im Abseits, aber er hat sich nicht getraut, die Fahne hochzunehmen, und Rummenigge hat das Siegtor geschossen."

Uli Hoeneß:

"Zu Frau Strunz möchte ich nur zwei Sätze sagen: Ich hoffe, dass Stefan genug Geld hat, sie ewig mitfinanzieren zu können, denn zuerst schmeißt sie sich dem verheirateten Thomas Strunz an den Hals. Als dann das Geld ein bisschen weniger wird, geht sie zum Stefan Effenberg."

Rudi Assauer:

"Lieber Herr Jörg Wontorra, ich weiß nicht, wann Sie das letzte Mal auf dem Schalker Feld gewesen sind. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, oder was?"

Udo Lattek über das Training des damaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann:

"In dieser Phase so zu trainieren, halte ich für ein bisschen Blödsinn, weil die Belastung doch anders geartet ist. Wenn ich früher mit Gerd Müller oder Franz Beckenbauer einen 3.500-Meter-Lauf gemacht hätte, die hätten mich erschlagen und wären auch nicht angekommen."

Dieter Hoeneß (damaliger Manager von Hertha BSC):

"Max Merkel ist einer, der etwas vorzuweisen hat. Das hat Mario Basler nach seinen Flachschüssen nicht mehr. Er hatte wirklich einen fantastischen Spannstoß - wenn das Gehirn genauso entwickelt gewesen wäre, wie sein rechter Fuß, wäre das großartig."

Udo Lattek:

"Schalke muss über seine Einkaufspolitik nachdenken. Ich kaufe lieber einen Wohnwagen in Holland als einen Spieler."

Uli Hoeneß über Jürgen Klinsmann:

"Dass Jauch ihn als Obama des deutschen Fußballs bezeichnet hat, da muss ich ehrlich sagen: Wenn er der Obama des deutschen Fußballs ist, dann bin ich Mutter Theresa."

Udo Lattek:

 "Im Kölner Stadion ist immer so eine super Stimmung, da stört eigentlich nur die Mannschaft."

Lattek wurde dafür mit dem "Fußball-Spruch des Jahres 2010" ausgezeichnet

Udo Lattek über die Meinung der Niederländer zum damaligen Bayern-Trainer Louis van Gaal:

 "Er ist ein ausgezeichneter Trainer, aber als Mensch ist er ein Arsch."

Radio-Reporter Manfred Breuckmann:

"Das Bier, das bei den Schalke-Spielen in den riesigen Leitungssystemen übrig bleibt, wird nach Dortmund rüber gepumpt und dort unter dem Namen 'Brinkhoffs Nummer 1' verkauft."

Udo Lattek:

"Ich würde vorschlagen, dass Tönnies und Magath zusammen in einen dunklen Raum gehen, eine halbe Stunde das Licht ausmachen und sich gegenseitig aufs Maul hauen."

Reiner Calmund, ehemaliger Manager von Bayer Leverkusen, über Udo Lattek:

"Wenn der Udo auf der Straße einen Haufen hinmacht, dann sagen die Leute: 'Guck mal, wie gut er da hingeschissen hat. Das qualmt sogar noch."

Udo Lattek:
"Es ist immer schlimm, wenn ein Mann dazwischen redet, der am Rande des Fußballs lebt." - Manfred Breuckmann: "Besser, als wenn man am Rande des Wahnsinns lebt."

Rudolph Brückner zitiert:

 "'Gladbach, das ist Ewald Lienens letzte Chance im Profifußball' - ist es ihre letzte Chance?" Ewald Lienen (damals Trainer von Borussia Mönchengladbach): "Ich weiß nicht was der Blödsinn soll. Ich weiß nicht, wo Sie schon zuvor überall gearbeitet haben. Vielleicht ist der Doppelpass ja Ihre letzte Chance."

TV-Entertainer Harald Schmidt:

"Es gibt zwei Strafen für Diego - entweder Moskau, so wie bei Kuranyi damals, oder lebenslänglich Sarah Connor."

Udo Lattek:

"Buddha Lounge - das kann man nennen, wie man will, kann auch eine 'Spätzle-Lounge' sein."

Felix Magath:

"Die Spieler bestimmen, was gemacht wird - nicht ich. Ich als Trainer reagiere auf die Spieler, was die mir anbieten. Wenn wir die ganze Woche in der Nase bohren und am Wochenende dann jeden Gegner schlagen - ja dann bohren wir die ganze Woche in der Nase. Ist doch klar!"

Jörg Wontorra (Moderator) über den Freund seiner Tochter Laura:
 "Simon Zoller ist der Sohn meiner Tochter"

Jörg Wontorra bei der Verabschiedung zu Robin Dutt:
 „Ich bedanke mich bei Robin Hood, dass er da war!“

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