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In der Affäre um die WM 2006 legte der DFB nicht alle Karten auf den Tisch
In der Affäre um die WM 2006 legte der DFB nicht alle Karten auf den Tisch © Getty Images
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In der Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 ist das nächste brisante Dokument entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft der Schweiz soll eine Rolle gespielt haben.

Die Bundesanwaltschaft der Schweiz hat in der Affäre um die Fußball-WM 2006 in Deutschland möglicherweise eine entscheidende Rolle gespielt. Das berichtet die Bild am Sonntag.

Demnach haben Fahnder der Behörde bei ihren Ermittlungen zur Vergabe der WM-Endrunden 2018 in Russland und 2022 in Katar vor einigen Monaten in den Akten der FIFA ein brisantes Dokument aus dem Jahr 2005 entdeckt.

Bei diesem Dokument habe es sich laut BamS um einen Brief des deutschen WM-OK 2006 an die FIFA gehandelt. Darin sei der Rückzahlungsweg der ominösen 6,7 Millionen Euro an Darlehensgeber Robert Louis-Dreyfus geregelt gewesen.

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Auf Anfrage habe sich die Schweizer Bundesanwaltschaft jetzt nicht zu der Angelegenheit äußern wollen.

Nach dem Fund des Dokuments im Sommer dieses Jahres habe Markus Kattner, der mittlerweile geschäftsführende Generalsekretär der FIFA, den seinerzeit amtierenden DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach in Kenntnis gesetzt.

Niersbach hatte am vergangenen Montag die politische Verantwortung für die Ereignisse rund um die WM 2006 übernommen und war von seinem Amt zurückgetreten.

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