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FBL-CORRUPTION-FIFA-CAS-PLATINI-APPEAL
FBL-CORRUPTION-FIFA-CAS-PLATINI-APPEAL © Getty Images
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Der Internationale Sportgerichtshof bestätigt die Rechtssprechung gegen Joseph Blatter. Die Sperre gegen den ehemaligen FIFA-Präsidenten bleibt damit bestehen.

Die Sechs-Jahres-Sperre vom ehemaligen FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter (80) bleibt bestehen.

Das urteilte der Internationale Sportgerichtshof CAS am Montag. Die Ethikkommission des Fußball-Weltverbands hatte 2015 zunächst eine achtjährige Sperre verhängt, die von der FIFA-Berufungskommission Anfang des Jahres reduziert wurde. Auf den Weltfußball hat das keine Auswirkungen mehr - der Schweizer Blatter wurde inzwischen von Gianni Infantino (46) abgelöst.

"Es ist eigentlich ein Trauerspiel, aber ich bin nicht traurig, weil ich es habe kommen sehen", sagte Blatter: "Ich bin auch nicht enttäuscht, ich bin mit keiner anderen Erwartung herangegangen. Ich kann damit leben, weil es mir gesundheitlich gut geht."

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Kein Einspruch mehr von Blatter

Blatter war bereits im Oktober 2015 zusammen mit dem damaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini von der Ethikkommission wegen einer dubiosen Millionen-Zahlung der FIFA an Platini aus dem Verkehr gezogen worden. Die Sperre von Platini war vom CAS auf vier Jahre reduziert worden.

"Das ist nun die Quintessenz - man wollte uns beide nicht mehr", sagte Blatter, der keinen Einspruch bei ordentlichen Gerichten einlegen wird: "Den will Michel Platini nicht, weil er ja auf keinen Fall FIFA-Präsident werden sollte. Und mich wollte man auch weghaben. Jetzt ist das gelungen, ich werde nicht mehr kämpfen."

Allerdings hofft der Schweizer auf eine offizielle Verabschiedung beim Weltverband. "Ich hoffe, dass jemand in der FIFA in Zukunft, vielleicht beim Kongress 2017, mal sagt: 'So schlecht war der auch nicht'", sagte Blatter: "Und vielleicht sagt dann sogar jemand: 'Der war gut.' Aber spezifisch verlangen werde ich das nicht. Das Mindeste wäre aber, dass man mich mal verabschiedet."

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