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Ex-Löwe Savio Nsereko lief auch für die deutsche U20-Nationalmannschaft auf © imago

Savio Nsereko will in der fünften Liga einen sportlichen Neuanfang. Doch nach zahllosen Vereinen dämpft der Boss des FC Pipinsried die Hoffnung auf eine Verpflichtung.

Nach seinem beispiellosen Absturz mag Savio Nsereko den sportlichen Neuanfang in der fünften Liga wagen.

Das einst eines der größten Top-Talente hierzulande, 2008 mit Deutschland U19 Europameister und zum Spieler des Turniers gewählt, will beim FC Pipinsried anheuern, der in der Relegation noch um den Aufstieg in die Regionalliga Bayern kämpft.

Mittlerweile ist Nsereko 27 Jahre alt. In seiner bewegten Karriere hat er schon etliche Stationen durchlaufen, unter anderem war er beim TSV 1860 München, dem AC Florenz und West Ham United tätig. Bei den Münchner Löwen war der offensive Mittelfeld-Akteur ausgebildet worden.

Fuß fassen konnte Nsereko jedoch nirgends – negativer Höhepunkt seiner Laufbahn war ein Ereignis außerhalb des Spielfeldes. Als Spieler der SpVgg Unterhaching soll er 2012 aus Geldnot seine eigene Entführung vorgetäuscht haben, um Lösegeld zu erpressen.

Zudem soll er in einem thailändischen Gefängnis eingesessen haben. Beides bestritt der zuletzt vereinslose Spieler später. 

Fraglich scheint auch nun, inwieweit sich Nsereko bei Pipinsried Hoffnung auf ein Engagement machen darf.

Klub-Boss Karsten Höß sagte zu SPORT1: "Er hat einmal mit trainiert und überzeugt. Aber ich kann den Jungen gar nicht finanzieren."

Höß fügte zudem an: "Ohne mein Einverständnis wird er nicht verpflichtet. Ich bin mehr als sparsam und habe keine Lust auf solche Abenteuer."

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