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Paris Saint-Germain Präsident Nasser Al-Khelaifi (l.) verteidigt die Rekordtransfers des Klubs
Paris Saint-Germain Präsident Nasser Al-Khelaifi (l.) verteidigt die Rekordtransfers des Klubs © Getty Images
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Trotz des Beschlusses der Premier League, die Transferperiode künftig früher zu beenden, glaubt die Vereinigung der europäischen Profiligen nicht an eine europaweite Regel.

Die Vereinigung der europäischen Profiligen EPFL glaubt trotz der Vorreiterrolle der Premier League nicht an einen früheren Transferschluss auf dem ganzen Kontinent.

"Europaweit erachte ich das als schwierig, schon allein angesichts der Termine der UEFA-Wettbewerbe", sagte der österreichische EPFL-Generalsekretär Georg Pangl dem kicker.

Die Klubs der englischen Eliteklasse hatten in der vergangenen Woche beschlossen, das Sommer-Transferfenster zukünftig schon kurz vor dem ersten Spieltag zu schließen. Im kommenden Jahr wird dies am 9. August sein.

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Die EPFL, der neben der Bundesliga und der Premier League noch 30 weitere Ligen angehören, sieht diesen Beschluss differenziert. Für Pangl wäre ein früherer Transferschluss zwar "wünschenswert", es "gibt aber auch die andere Seite der Medaille, die betrifft die mittleren und kleineren Ligen beziehungsweise Klubs".

Dabei bezieht sich der 52-Jährige, der das Thema bei der EPFL-Aufsichtsratssitzung am Donnerstag in Mailand erörtern wird, auf die "Vereine, die erst spät im August wissen, ob sie die Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League oder sogar der Champions League" geschafft haben: "Sie wollen sich natürlich angesichts der dann garantierten Einnahmen eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen können."

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