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Die europäischen Ligen planen einen einheitlichen Transferschluss
Die europäischen Ligen planen einen einheitlichen Transferschluss © SPORT1-Grafik: Getty Images/D. Knigge/E. Zimmermann

In Europa soll zukünftig Einigkeit herrschen - zumindest was den Transferschluss im Fußball angeht. Eine Vorentscheidung soll im Februar getroffen werden.

In den europäischen Ligen soll künftig Einheitlichkeit beim Transferschluss im Sommer bestehen. Alle Profiligen sollen ihre Wechsel zum 1. September über die Bühne bringen.

"Nach einer Umfrage unter den 32 Ligen und einer Diskussion im Aufsichtsrat beim EPFL-Treffen im November in Lissabon ist das konkrete Ziel ein einheitliches Ende der Transferperiode am 31. August", sagte Georg Pangl, der Generalsekretär der europäischen Profiligen-Vereinigung EPFL, der Sport Bild.

Sollte am 30. oder 31. August noch Rückspiele in den Playoffs zu den UEFA-Klubwettbewerben stattfinden, "könnte man ausnahmsweise zwei oder drei Tage dazu geben, damit die betroffenen Klubs noch reagieren können", betonte er. Eine Vorentscheidung trifft der EPFL-Aufsichtsrat, in dem als Vertreter der Bundesliga der Direktor der Deutschen Fußball Liga (DFL), Ansgar Schwenken, sitzt, am 14. Februar.

La Liga schließt später

In der Bundesliga schließt das Transfer-Fenster schon jetzt am 31. August, in Spaniens La Liga erst am 1. September, 23.59 Uhr, in der Türkei sogar erst am 8. September.

Stimmen auch die 32 Mitglieds-Ligen auf der EPFL-Generalsversammlung am 6. April für den 31. August als Transfer-Deadline, sollen wie jeweiligen Nationalverbände wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie der Weltverband FIFA mit ins Boot genommen werden. Möglich, dass die einheitliche Regelung schon ab Sommer 2018 greift. 

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