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PAOK-Präsident Ivan Savvidis war in Saloniki mit einer Waffe auf das Spielfeld gerannt
PAOK-Präsident Ivan Savvidis war am Sonntag in Saloniki mit einer Waffe auf das Spielfeld gerannt © Getty Images
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Griechenlands Nationalmannschaft spielt im März nicht in Thessaloniki gegen die Schweiz. Dort kam es zuletzt häufiger zu erschreckenden Vorfällen.

Nach dem skandalösen Vorfall beim Topspiel zwischen Pokalsieger PAOK Saloniki und dem Spitzenreiter AEK Athen am vergangenen Sonntag hat der griechische Fußball-Verband EPO das Test-Länderspiel gegen die Schweiz am 23. März von Thessaloniki nach Athen verlegt. Damit tritt das Team von Trainer Michael Skibbe erstmals seit 2009 wieder im Olympiastadion der griechischen Hauptstadt an.

Am Montag hatte die griechische Regierung nach dem jüngsten Vorfall in einer langen Serie von Eklats die Unterbrechung der heimischen Meisterschaftsrunde angeordnet. Das Spiel zwischen Saloniki und Athen war am Tag zuvor in der 90. Minute abgebrochen worden, nachdem PAOK-Eigentümer Ivan Savvidis mit einer Waffe am Gürtel auf den Platz gelaufen war.

Ebenfalls im PAOK-Stadion war Ende Februar Gäste-Trainer Oscar Garcia von Olympiakos Piräus von einem aus dem Publikum geworfenen Gegenstand am Kopf getroffen worden. Das Spiel wurde 3:0 für Olympiakos gewertet, ein Abzug von drei Punkten jedoch später rückgängig gemacht.

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