So glänzt Wunderkind Moukoko im U17-Finale
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München - Nachwuchstalent Youssofa Moukoko überzeugt nicht nur durch seine fußballerische Klasse. BVB-Legende Ricken ist vor allem von der geistigen Reife des 13-Jährigen überrascht.

Youssoufa Moukoko hat mit seinen herausragenden Leistungen in der Jugend von Borussia Dortmund für Furore gesorgt.

Mit 40 Toren in 28 Spielen hat der 13-Jährige die U 17 des BVB fast im Alleingang zum deutschen Meistertitel geschossen. 

Doch nicht nur die fußballerische Klasse des Megatalents überzeugt Nachwuchskoordinator Lars Ricken.

"Der Junge ist total klar im Kopf"

"Der Junge ist total klar im Kopf", sagte der einstige Dortmunder Torjäger dem kicker: "Trotz der jetzt schon umfangreichen Berichterstattung über ihn läuft er mit einem Lächeln übers Trainingsgelände."

Ricken kennt die Stärken des Nachwuchstalents: "Moukoko ist fußballerisch extrem weit, er ist schnell, hat eine hohe Spielintelligenz."

Er verglich den BVB-Youngster sogar mit Rekordtorschütze und Stürmer-Legende Gerd Müller. "Sein Tor im Finale erzielte er in Gerd-Müller-Manier, das kann er auch", meinte er.

Beim BVB ist man sich der Gefahr des Hypes allerdings bewusst, Moukoko wird daher vor der Öffentlichkeit weitgehend abgeschirmt. "Das ist zu seinem Schutz", sagte Ricken vor kurzem SPORT1.

Trotz all des Trubels um Moukoko gehe der Youngster "in die 7. Klasse, wie ein ganz normaler 13-Jähriger".

Barca angeblich interessiert

Dass Moukoko eben doch kein "ganz normaler 13-Jähriger" ist, zeigen unter anderem die Gerüchte, dass der FC Barcelona bereits ein Auge auf den Junioren-Nationalspieler geworfen hat.

Der Jugendkoordinator weiß um das aufkommenden Interesse von anderern Vereinen: "Natürlich sind bei jedem Toptalent die Klubs aus dem Ausland mit im Rennen. Das ist ein nationaler und internationler Konkurrenzkampf."

Barca heiß auf BVB-Juwel Moukoko

Ricken rief trotzdem zur Gelassenheit auf: "Da er erst mit 17 Jahren bei den Profis spielen darf, können wir alle noch ganz ruhig bleiben", erklärte er bei SPORT1. Es müsse deshalb "heute noch niemand wegen ihm Schnappatmung bekommen", so Ricken im kicker.

Auch in der aufgrund der Körpergröße und Statur immer wieder diskutierten Altersfrage sorgte der ehemalige BVB-Star für Klarheit: "Es gibt eine deutsche Geburtsurkunde. Deren Rechtmäßigkeit erkennt auch der DFB an."

Zudem fügte er hinzu: "Einen Grund ihn jünger zu machen, sehe ich ohnehin nicht."

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