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IFAB-Boss Brud: Handspiel wird immer ein Graubereich sein
IFAB-Boss Brud: Handspiel wird immer ein Graubereich sein © Getty Images
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In der Handspiel-Diskussion können selbst die Fußball-Wächter nur wenig Hoffnung auf Besserung durch eine anstehende Reform der Vorschrift machen.

In der Handspiel-Diskussion können selbst die Wächter der Fußball-Regeln nur wenig Hoffnung auf eine Besserung durch die anstehende Reform der Vorschrift machen.

"Das Handspiel", erklärte Geschäftsführer Lukas Brud vom zuständigen International Football Association Board (IFAB) in der Bild-Zeitung, "wird zu einem gewissen Teil immer auch ein Graubereich sein, in dem es nie 100-prozentige Klarheit gibt. Die Bewertung wird immer kompliziert bleiben. Auch in Zukunft bleibt Absicht das Kriterium Nummer eins."

Immer wieder Handspiel-Diskussionen 

Das traditionell für die Regeln zuständige IFAB hatte im vergangenen März in Aberdeen die Vorgaben für die Schiedsrichter zum Handspiel zum 1. Juni überarbeitet. Ausdrücklich betreffen die neuen Definitionen vor allem die Bewertung von unabsichtlichen Handspielen.

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Für die Zukunft eindeutig festgelegt ist, dass die Berührung des Balles mit Hand oder Arm bei der Erzielung und auch schon bei der Vorbereitung eines Tores zur Aberkennung des Treffers führt. Weiterhin Bedeutung behält die "unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche".

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Ziel der Regelüberarbeitung: "Künftig wird einheitlicher gepfiffen"

Laut Brud achten die Schiedsrichter ab Juni mehr "auf die Konsequenz eines Handspiels und dessen Auswirkungen auf den Spielverlauf". Den Erläuterungen des 38-jährigen Schweizers zufolge würden somit Handspiele durch vor dem Körper angelegte Arme nicht mehr geahndet, "da die Konsequenz gewesen wäre, dass der Ball statt mit der Hand durch den Körper geblockt" worden wäre.

Ziel der Regelüberarbeitung sei, "dass künftig einheitlicher gepfiffen wird", sagte Brud weiter: "Wir wollen den Graubereich beziehungsweise den Interpretationsspielraum für Schiedsrichter verkleinern."

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