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Nach dem torlosen Remis im ersten Duell steht am Montag das Halbfinal-Rückspiel um die deutsche A-Junioren-Meisterschaft zwischen Wolfsburg und Stuttgart an.

Wie auch im anderen Halbfinale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 ist das Duell zwischen dem VfB Stuttgart und dem VfL Wolfsburg eine enge Angelegenheit.

Mit einem torlosen Remis endete die erste Partie in Stuttgart, jetzt steht am Montag das Halbfinal-Rückspiel um die A-Junioren-Meisterschaft in Wolfsburg an. (A-Junioren-Bundesliga: VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart, Mo. ab 16.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

VfB im Hinspiel im Pech

Ärgern über das 0:0 am vergangenen Dienstag mussten sich vor allem die Schwaben, die über die gesamte Spielzeit die dominante Mannschaft waren und einige gute Torchancen vergaben. Zudem haderten sie mit dem Schiedsrichter, der dreimal bei strittigen Entscheidungen im Wolfsburger Strafraum nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.

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"Wir sind ein Stück weit enttäuscht über das Ergebnis. Es war ein sehr intensives Spiel", sagte VfB-Trainer Daniel Teufel nach dem Hinspiel. "Wir können mit Wolfsburg nicht nur mithalten, sondern waren sogar die klar bessere Mannschaft. Das lässt uns aufs Rückspiel hoffen und wir werden dann versuchen, die Chancen, die wir vergeben haben, dort in Tore umzumünzen."

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Wolfsburg-Coach Thomas Reis konnte das Remis sehr gut einschätzen, sah aber auch Positives: "Wir hatten zunächst nicht den Mut, Fußball zu spielen, und Stuttgart hat das auch gut gemacht. Wir haben etwas gebraucht, um uns zu lösen. Wenn man sich allerdings die letzte Viertelstunde anschaut, sieht man, dass meine Truppe konditionell im Takt ist und das kann im Rückspiel im heimischen Stadion ein Pluspunkt sein, wo es mein Wunsch ist, dass wir Stuttgart von Beginn an beschäftigen."

Während die Wolfsburger nach einem Jahr Abstinenz wieder in der Endrunde dabei sind, stand der VfB zuletzt vor neun Jahren in der Runde der letzten Vier. Trotz eines 2:0-Sieges im Hinspiel musste man sich damals in der Endabrechnung Bayer Leverkusen geschlagen geben.

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Teufel übernahm für Willig

Ein solches Szenario gilt es für die Mannschaft von Interimstrainer Teufel in dieser Saison zu verhindern. Der 33-Jährige übernahm erst am 21. April die Leitung von Nico Willig, der nach der Entlassung von Markus Weinzierl interimsmäßig die Profi-Mannschaft zum Klassenerhalt in der Bundesliga führen soll.

In dieser gaben mit Top-Torjäger Leon Dajaku (elf Saisontore) oder Abwehrchef Antonis Aidonis bereits zwei Spieler in dieser Saison ihr Bundesliga-Debüt. Aus dem Kader der letzten Meisterschaft im Jahr 2005 schafften später unter anderem Sven Ulreich (FC Bayern München), Serdar Tasci (Istanbul Basaksehir), Andreas Beck (VfB Stuttgart), Sami Khedira (Juventus Turin) und Ádám Szalai (TSG Hoffenheim) den Sprung in die Bundesliga.

Auf der Gegenseite ruhen die Hoffnungen insbesondere auf John Yeboah. Der Linksaußen erzielte in der Hauptrunde 18 Tore in 17 Spielen und durfte zur Belohnung bereits dreimal im Profi-Kader von Bruno Labbadia ran. 

So können Sie das U19-Halbfinal-Rückspiel Wolfsburg - Stuttgart LIVE verfolgen:

TV: SPORT1
Stream: SPORT1

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