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Jochen Drees will die Schiedsrichter aus der Schusslinie nehmen
Jochen Drees will die Schiedsrichter aus der Schusslinie nehmen © Getty Images
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Seit dieser Saison sind Verwarnungen für Trainer möglich. Videobeweis-Projektleiter Jochen Drees nimmt in der Debatte um die Sinnhaftigkeit die Coaches in die Pflicht.

In der Debatte um die Sinnhaftigkeit von Platzverweisen für Trainer will Videobeweis-Projektleiter Jochen Drees die Schiedsrichter aus der Schusslinie nehmen.

Ob die Roten Karten nötig seien oder nicht, sagte Drees dem kicker, entscheiden nämlich "die Teamoffiziellen durch ihr Verhalten selbst. Bei negativen Emotionen sollen und müssen die Schiedsrichter einschreiten".

Drees will Schiedsrichter schützen

Der 49-Jährige äußerte, dass die Unparteiischen zu einem defensiven Umgang mit den Verwarnungen angehalten sind und die Trainer "positive Emotionen weiterhin ausleben sollen". Bei Schimpftiraden aber hätten die Schiedsrichter keine andere Wahl.

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"Im Sinne des Fußballs ist es, verantwortungsbewusst und fair miteinander umzugehen", sagte Drees, der den Schwarzen Peter in Sachen Sperren ebenfalls nicht bei den Schiedsrichtern sehen will. "Über die Folgen persönlicher Strafen für Teamoffizielle urteilen andere Gremien", betonte Drees.

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Insgesamt schätzte der frühere Unparteiische vor allem die Umsetzung der neuen Regeln gut ein. "Das Paket der Regeländerungen hat einen hohen sportlichen Wert. Die Sportliche Leitung der Elite-Schiedsrichter ist mit der Umsetzung und den Ergebnissen sehr zufrieden", lobte Drees.

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