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Für DFL-Boss Christian Seifert ist ein Festhalten am Austragungstermin der EM nur noch Illusion: "Nicht mal die größten Optimisten gehen davon aus."

Geschäftsführer Christian Seifert von der Deutschen Fußball Liga rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie fest mit einer Verlegung der anstehenden Europameisterschaft.

"Ich denke, nicht einmal mehr die größten Optimisten gehen irgendwie davon aus, dass man vom 12. Juni bis zum 12. Juli eine Europameisterschaft spielen wird", sagte der 50-Jährige in den ARD-Tagesthemen: "Deshalb gehe ich nicht davon aus, dass sie in diesem Zeitraum stattfindet."

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Ab 14.00 Uhr berät der europäische Verband UEFA am Dienstag in einer Videokonferenz über die EURO, die eigentlich in zwölf europäischen Städten ausgespielt werden soll.

Nach SID-Informationen wird das Turnier voraussichtlich nicht in der bisher geplanten Form stattfinden. Gerechnet wird mit einer Verschiebung der EM entweder in den Herbst/Winter 2020 oder den Sommer 2021.

Von der UEFA-Entscheidung "hängen sehr viele Szenarien für die Bundesliga ab", sagte Seifert, der am Montag bekannt gegeben hatte, dass in der 1. und 2. Liga bis mindestens zum 2. April der Ball ruht. Sollte die EM verlegt werden, hätte die Bundesliga mehr Zeit, ihre Saison zu Ende spielen zu können.

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Die EM soll eigentlich vom 12. Juni bis zum 12. Juli in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, ausgetragen werden.

Für das Eröffnungsspiel ist Rom, die Hauptstadt des besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Italien, vorgesehen.

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